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Auch abseits von Autoren und Verlagen gibt es viel zu entdecken

Auch abseits von Autoren und Verlagen gibt es viel zu entdecken

Dass Literatur nicht zwangsläufig in gedruckter Form daherkommen muss, dürfte inzwischen ein alter Hut sein. Da verwundert es nicht allzu sehr, dass sich Interessierte nicht mehr nur in Cafés, Bibliotheken oder Buchhandlungen treffen, sondern auch im Netz.

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Alljährlich organisiert der Verein LeseLust Leipzig ein Vorlesefestival für Kinder. Hier liest Claudia Hanf den Kindern im Clara-Zetkin-Park eine Geschichte vor.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Der „Stapel ungelesener Bücher" ist eine Literatur-Community, die ausschließlich auf Facebook existiert und von der Leipzigerin Anett Gläsel-Maslov initiiert wurde. Aktuell tauschen sich hier über 1600 „Fans" über ihre neuen oder alten Lieblingsbücher aus. Tendenz steigend.

Das Schreibenlernen ist dagegen das zentrale Anliegen der Textmanufaktur, die zu den führenden privaten Autorenschulen im deutschsprachigen Raum gehört. Zu den Absolventen gehören unter anderem Simone Regina Adams („Gebäude für Halbruhige") und Johannes Lindhorst („Niemandsland"). Jedes Jahr vergibt die Textmanufaktur den Werner-Bräunig-Literaturpreis, dessen Gewinner neben einer 5000-Euro-Prämie einen Verlagsvertrag beim Aufbau-Verlag erhält. Die Macher der Autorenschule twittern und präsentieren sich ebenfalls auf Facebook.

An ein ganz anderes Publikum richten sich die Gründer des Vorlesevereins LeseLust Leipzig e.V.. Von Studierenden der Universität Leipzig ins Leben gerufen, engagiert sich der Verein seit 2006 für die Leseförderung von Kindern. Ehrenamtliche Vorlesepaten besuchen Kindergärten und Horte und lesen dort den Kindern vor. Um ihr Anliegen publik zu machen, betreuen die Vereinsmitglieder eine Facebook-Seite.

Seine Premiere soll in diesem Jahr der Leipziger Krimipreis feiern. Bis zum 31. Julir sind Autoren auf Initiative des fhl Verlags aufgefordert, ihre Texte einzusenden. Die Macher wollen auch via Facebook den Bekanntheitsgrad des Wettbewerbs erhöhen. Zur Jury gehören unter anderem der ehemalige Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung, Hartwig Hochstein, sowie Ulrike Rücker, die Geschäftsführerin des Agathon Verlags. Der Gewinnertext soll pünktlich zur Leipziger Buchmesse 2013 als Buch und E-Book im fhl Verlag erscheinen.

„Ich mach was mit Büchern" ist ebenso wie der Krimipreis eine Leipziger Initiative. Zu den Kooperationspartnern gehört die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK). Initiator ist der gebürtige Messestädter Leander Wattig, der auf diesem Weg dazu beitragen will, die Buchbranche noch sichtbarer zu machen und die Buchmenschen stärker zu vernetzen. Auch deshalb ist „Ich mach was mit Büchern" sowohl auf Facebook als auch auf Twitter und Google+ mit eigenen Seiten vertreten.

Übrigens: Verleger haben soziale Netzwerke inzwischen nicht nur als weiteren Kommunikationskanal entdeckt. Epidu ist Deutschlands erster Web-2.0-Verlag (und nicht in Leipzig beheimatet). Autoren präsentieren auf der verlagseigenen Online-Plattform ihre Romane oder Kurzgeschichten. Welcher Text es am Ende wert ist, gedruckt zu werden, bestimmt die Community. Klar, dass da eine Facebook-Seite und ein Twitter-Kanal nicht fehlen dürfen.

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Antje Henselin-Rudolph

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