Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

LVZ Autorenarena
Google+ Instagram YouTube
Von Jugend, Täuschungen, Liebe und Krieg – das war der Samstag in der LVZ-Autorenarena

Leipziger Buchmesse 2016 Von Jugend, Täuschungen, Liebe und Krieg – das war der Samstag in der LVZ-Autorenarena

Am dritten Buchmesse-Tag ging es in der LVZ-Autorenarena vor allem um Lebenswege – Biographien wilder Jugendzeiten, Verstrickungen in deutschen Adelsfamilien oder das Schicksal eines durch Zufall in Bayern gestrandeten Kriegsflüchtlings standen im Vordergrund.

LVZ-Kulturchef Peter Kormacher und Schrifstellerin Juli Zeh in der LVZ-Autorenarena

Quelle: André Kempner

Leipzig. Am dritten Buchmesse-Tag ging es in der LVZ-Autorenarena vor allem um Lebenswege – Biographien wilder Jugendzeiten, Verstrickungen in deutschen Adelsfamilien oder das Schicksal eines durch Zufall in Bayern gestrandeten Kriegsflüchtlings standen im Vordergrund.

Im Fall von Juli Zehs neuem Roman „Unterleuten“ ging es gleich um die Geschichte eines ganzen Ortes. Im Gespräch mit LVZ-Kulturchef Peter Korfmacher diskutierte die Ex-Leipzigerin Juli Zeh auch über eine der Kernfragen ihres Buches: Gibt es in der Gegenwart jenseits vom Eigensinn der Menschen noch eine Moral?

Die wirkliche Welt und die Sehnsucht nach einem anderen Leben treffen bei Thomas Glavinics Roman „Der Jonas-Komplex“ zusammen. Mit Kulturredakteur Matthias Wöbking sprach der Autor über das fiktive Jahr eines Wiener Schriftstellers, zwischen Alkohol, Drogen und Frauen.

Mit der bayrischen Provinz dagegen muss der Flüchtling in Abbas Khiders Roman „Ohrfeige“ klarkommen, der eigentlich nach Frankreich wollte, dessen Flucht aber in Deutschland gestoppt wird. Mit Jana Brechlin sprach der Autor auch über seine persönliche Fluchtgeschichte und den Parallelen zwischen Buch und Biographie.

Auch am Buchmessesamstag herrschte reger Andrang, als LVZ-Redakteure in der Autorenarena Schriftsteller zu ihren jüngsten Büchern befragten.

Zur Bildergalerie

Das der Mensch sich mit den Unberechenbarkeiten des Lebens aber eigentlich gut zurechtfindet, war These von Vince Ebert, der im Gespräch mit Armin Görtz wissenschaftliche Zusammenhänge humorvoll vermittelte.

chg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus LVZ-Autorenarena