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Ausstellung zeigt "Fabriken" des menschlichen Körpers

Deutsches Buch- und Schriftmuseum Ausstellung zeigt "Fabriken" des menschlichen Körpers

Eine neue Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig zeigt bis zum 7. Januar 2018 unter anderem Bilder von Fritz Kahn. Die Diagramme des Hallenser Mediziners stellen Prozesse des menschlichen Körpers angelehnt an Abläufe in industriellen Fabriken dar.

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Ein Ausschnitt aus "Der Mensch als Industriepalast" von Fritz Kahn (1926). Das Werk ist neben anderen im Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig ausgestellt.

Quelle: Kosmos/Debschitz

Die Ausstellung "Bildfabriken. Infografik 1920-1945" thematisiert die Neuentdeckung und Profilierung des Bildes als Informations- und Kommunikationsquelle zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Bereits vor 100 Jahren wurde in Typografie, Wissenschaft und Grafik an einer bildbasierten „Sprache“ gearbeitet, die sich die universelle Verständigung durch Bilder zunutze machte.

Die Ausstellung "Bildfabriken. Infografik 1920-1945" im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig thematisiert die Neuentdeckung und Profilierung des Bildes als Informations- und Kommunikationsquelle zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

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Der Eintritt in die Wechselausstellung ist frei. Die nächste Kuratorenführung findet am 12. Oktober um 11 Uhr statt. Ansonsten ist die Schau dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 20 Uhr und an den Feiertagen von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

Im Zentrum der Ausstellung stehen die beiden Bildkonzepte des Hallenser Mediziners Fritz Kahn und des Wiener Wissenschaftstheoretikers Otto Neurath. Kahns „Fabriken des menschlichen Körpers“ zielen auf mechanistisch aufbereitete Prozessdiagramme, in denen der Mensch zum "Industriepalast“ wird. Und Neuraths Konzept der „Isotype“ (International System of Typographic Picture Education) entwickelt Piktogramm-ähnliche Grafiken als Zähleinheiten für soziale Gegebenheiten.

Die zweisprachige Ausstellung gliedert sich in acht Module: Idee & Maschine, Der neue Körper, Bilderfinder, Ideen auf Weltreise, Isotype: Zeichen der modernen Welt, Weltbild, Visuelle Bildung und Infografik und Medien. Sie zeigt nicht nur Publikationen aus den reichen Beständen der Deutschen Nationalbibliothek, sondern präsentiert auch unikale Objekte aus dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek und aus US-amerikanischen und britischen Archiven – allen voran dem Leo Baeck-Institut in New York und der britischen Universität Reading.

Gefördert wird die Schau im Programm Fellowship Internationales Museum der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit der Universität Erfurt.

"Bildfabriken. Infografik 1920-1945"
bis 7. Januar 2018
im Deutschen Buch- und Schriftmuseum

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