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"Brausepulver im Nachtgeschirr" – 100 Jahre Humor in deutschen Zeitschriften

Lachen ist gesund "Brausepulver im Nachtgeschirr" – 100 Jahre Humor in deutschen Zeitschriften

Das 20. Jahrhundert - eine Ära des Lachens? Zumindest sind Humor, Satire und Nonsens seit mehr als 100 Jahren überall und für jeden verfügbar - in Zeitschriften. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek zeigt vom 21. Mai bis zum 30. September 2017 "Brausepulver im Nachtgeschirr".

Titanic (Cover), Juli 2005, Nr. 7.

Quelle: © Kurznachzehn Verlag GmbH, Berlin / Deutsche Nationalbibliothek

Die Zeitschrift spielte als "Medium der Moderne" dabei eine zentrale Rolle: Unterhaltung wurde für jeden erschwinglich. Billige Blättchen witzelten über das, was die Gesellschaft bewegte. In scheinbar harmlosem Gewand verhandelten sie Themen wie Klasse und Geschlecht, Ethnie, Macht, Feindschaft und Gemeinschaft. Humoristen und Satiriker sprachen auch unangenehme Wahrheiten aus, sie schütteten das "Brausepulver ins Nachtgeschirr". Ob harmloser Humor oder scharfe Satire, frivole Zoten oder alberner Nonsens: Auch die jeweils populäre Form des Komischen spricht Bände.

Das Magazin (Cover), Juni 1956, Heft 6.

Das 20. Jahrhundert ist als das Jahrhundert der Kriege und verbrecherischen Regime in die Geschichte eingegangen. Eine Ära des Lachens? Zumindest sind Humor, Satire und Nonsens seit mehr als 100 Jahren überall und für jeden verfügbar - in Zeitschriften.

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Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Kommunikations- und  Medienwissenschaft der Universität Leipzig.

"Brausepulver im Nachtgeschirr" - 100 Jahre Humor in deutschen Zeitschriften
vom 21. Mai bis zum 30. September 2017
im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig

PM

 

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