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"Fußball für die Stasi": BStU blickt in die Geschichte des BFC Dynamo

Sonderausstellung "Fußball für die Stasi": BStU blickt in die Geschichte des BFC Dynamo

Der BFC Dynamo war einer der erfolgreichsten Fußballvereine der DDR-Oberliga. Als Teil der Sportvereinigung Dynamo, die unter der Obhut des Ministers für Staatssicherheit Erich Mielke stand, galt der Verein als Stasi-Club. Die Ausstellung "Fußball für die Stasi" widmet sich vom 6. Juni bis 31. Juli 2016 der Club-Geschichte.

Wie viel Politik steckte im BFC Dynamo Berlin? Eine Ausstellung klärt auf.

Quelle: BStU - Außenstelle Leipzig

Zehnmal in Folge errang der BFC Dynamo den Titel des Fußballmeisters der DDR.

Für Mitarbeiter wie Spieler galt "tschekistische Disziplin" - politische Zuverlässigkeit, Gehorsam, "moralischer Lebenswandel" und keine Westkontakte. Im Wettkampf hieß es, den Verein an die Spitze zu bringen. Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen brachten den BFC jedoch immer wieder in die Kritik. Viele Fans vermuteten Manipulationen im Auftrag der Stasi.

Die Ausstellungstafeln in Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (BStU), Außenstelle Leipzig, dokumentieren die ideologische Funktion des BFC. Sie zeichnen den Einfluss der Staatssicherheit auf den Verein nach und machen sichtbar, wie der BFC und seine Fans von der DDR-Geheimpolizei überwacht und kontrolliert wurden.

Der Eintritt ist frei.

PM

"Fuball für die Stasi"
vom 6. Juni bis zum 31. Juli 2016
in der BStU, Außenstelle Leipzig

Fast zeitgleich widmet sich die Leipziger Außenstelle des BStU einer weiteren Einflussnahme MfS auf Sport und Sportler in der ehemaligen DDR. Die Sonderschau "Kaderschmiede Sport: Kinder- und Jugendsportschulen im Fokus der Staatssicherheit" ist hier bis zum 31. August 2016 zu sehen.

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