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Leipziger Bach-Museum zeigt Ausstellung zu „Bach und Luther“

Reformationsjahr Leipziger Bach-Museum zeigt Ausstellung zu „Bach und Luther“

Das Leipziger Bach-Museum zeigt vom 8. September 2017 bis 28. Januar 2018 eine Ausstellung, die sich mit Johann-Sebastian-Bach und dem Reformator Martin Luther auseinandersetzt. Bachs Kompositionen prägten die lutherische Kirchenmusik. Im Fokus stehen zahlreiche Choralkantaten des Komponisten.

Ein Gemälde von Johann Sebastian Bach.

Quelle: Bildarchiv

Leipzig. Unter dem Motto „Bach und Luther“ präsentiert das Leipziger Bach-Museum vom 8. September an eine neue Ausstellung. Im Fokus stehen Johann Sebastian Bachs Leipziger Choralkantaten von 1724/25, die als einer seiner wichtigsten Beiträge zur Vokalmusik gelten, teilte das Museum am Mittwoch in Leipzig mit. Zu sehen ist auch eine „prachtvolle Luther-Bibel, in die Bach seinen Namen eingetragen hat“. Die Schau endet am 28. Januar.

Zu den kostbarsten Exponaten gehören den Angaben zufolge eine autographe Partitur der Kantate „O Ewigkeit, du Donnerwort“ sowie zahlreiche originale Aufführungsstimmen mehrerer Kantaten. Zudem seien Bachs „eindrucksvolle Choralbearbeitungen für die Orgel mit wertvollen Erstdrucken vertreten“. Kaum ein Komponist steht so für die lutherische Kirchenmusik wie Johann Sebastian Bach (1685-1750).

Die Luther-Bibel sowie andere theologische Bücher würden einen Einblick in seine Bibliothek geben, hieß es. Gezeigt würden in der Ausstellung auch biographische Parallelen zwischen Bach und Martin Luther (1483-1546) sowie Reformationsfeiern zur Zeit des Barockkomponisten.

Der Leipziger Choralkantaten-Jahrgang gilt als Bachs ambitioniertestes Kompositionsprojekt. Beginnend mit dem 1. Sonntag nach Trinitatis 1724 schrieb der Thomaskantor für jeden Sonn- und Feiertag eine Kantate, deren textliche und musikalische Gestalt sich jeweils an einem zum Evangelium passenden Choral orientierte.

Der Zyklus bricht nach 40 Wochen und ebenso vielen Kantaten unvermittelt ab. Später ergänzte Bach das Projekt um einige weitere Choralkantaten. Johann Sebastian Bach war von 1723 bis zu seinem Tod 1750 Thomaskantor in Leipzig. Die Bibliothek des Bach-Archivs in Leipzig beherbergt nach eigenen Angaben eine der umfassendsten Sammlungen zu Leben und Wirken der Musikerfamilie Bach sowie einen der weltweit größten Bestände an Originalhandschriften von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen.

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