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Martin Beck, Lars Bergmann und Suse Weber in der GfZK Leipzig

Räume der Kunst Martin Beck, Lars Bergmann und Suse Weber in der GfZK Leipzig

Die neue Ausstellung "Räume der Kunst" zeigt vom 28. Januar bis 14. Mai 2017 in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig Arbeiten von Martin Beck, Lars Bergmann und Suse Weber. Die Künstler verfolgen sehr unterschiedliche Praktiken im Umgang mit Raum und Institution. Die Positionen stehen unabhängig nebeneinander, gleichwohl sie miteinander kommunizieren.

Abstracta, 2009, aus "Räume der Kunst" in der GfZK Leipzig

Quelle: @GfZK

Das Projekt Räume der Kunst nimmt den gesellschaftskritischen Kunstbegriff der GfZK und den kontinuierlichen Versuch, ästhetische Erfahrung und Alltagswelt miteinander zu verknüpfen, zum Ausgangspunkt. Die Galerie hat seit ihrer Gründung die Räume, in denen Kunst produziert und präsentiert wird, thematisiert und stetig erweitert. Café, Bibliothek, Shop und zwei Hotelzimmer sind von Künstlern und Künstlerinnen gestaltet, im Gartenhaus und im Außenbereich wird Kunst gezeigt.

Während diese Erweiterung neue Handlungsräume aufmacht und neue Ausdrucksformen hervorgebracht hat, sind die ambivalenten Effekte für die Kunst, die mit der Auflösung der Einheit von Raum, Werk und Subjekt einhergehen, nicht zu übersehen. Bereits in der Geschichte zeigen sich gerade da, wo Grenzen zwischen den Künsten aufgebrochen und das Publikum aktiv einbezogen wurde - beispielsweise in den experimentellen Präsentationen der Avantgarde oder in innovativen Museumskonzepten der Moderne - die konfliktreichen Beziehungen von Politik und Ästhetik, Kunst und Ökonomie, Bildung und Disziplinierung.

Im ersten Teil von "Räume der Kunst" stellen Lars Bergmann, Martin Beck und Suse Weber im Neubau aus. Sie verfolgen drei sehr unterschiedliche Praktiken im Umgang mit Raum und Institution. Die Positionen stehen unabhängig nebeneinander, gleichwohl sie miteinander kommunizieren. Lars Bergmann legt Strukturen des Neubaus frei und lässt die Räume selbst performen. Suse Weber sprengt das Format Ausstellung und inszeniert ein Hybrid aus Installation und Oper. Martin Beck transferiert Strukturen aus der Vergangenheit in eine neu zu codierende und verhandelbare Gegenwart. Jede Arbeit fordert zu einer neuen Orientierung auf, die mal physisch ist oder ausschließlich im Kopf stattfindet.

"Räume der Kunst"
vom 28. Januar bis 14. Mai 2017
in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig

PM

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