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Naturkundemuseum Leipzig zeigt weltberühmte Fossilien aus dem Geiseltal bei Merseburg

Verlängert bis 18. September Naturkundemuseum Leipzig zeigt weltberühmte Fossilien aus dem Geiseltal bei Merseburg

Die Geiseltalsammlung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist wegen ihrer zahlreichen gut erhaltenen Fossilien, die alle in Kohle entstanden sind, weltweit einmalig. Die Sonderausstellung "Aus der Morgendämmerung: Pferdejagende Krokodile und Riesenvögel" zeigt bis 18. September 2016 am Naturkundemuseum Leipzig die neuesten Forschungsergebnisse.

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Dreidimensionale Skelettrekonstruktionen des Grosslaufvogel Gastornis (hinten) und des Krokodils Boverisuchus

Quelle: Archiv Geiseltalsammlung ZNS Halle

Kleine und große Besucher können sich anhand der Originalfossilien mit digitalen Medien und maßstabsgetreuen Skelettrekonstruktionen ein Bild von der "Zeit der Morgenröte", dem Erdzeitalter des Eozäns vor 45 Millionen Jahren, machen.

Wen mussten die winzigen Urpferde fürchten? Wovon ernährten sie sich? Warum gab es riesengroße Vögel? Waren diese gefährlich? Und wie konnten so viele Arten an Krokodilen in einem einzigen Lebensraum zusammenleben? Seit rund einem Jahrhundert wird an den Eozän-Fossilien des Geiseltals geforscht und dennoch gibt es immer Neues zu entdecken. Die Ausstellung fokussiert auf neue Ergebnisse aus dem außergewöhnlichen Fossilerbe des Landes Sachsen-Anhalt, das das Prädikat "national wertvolles Kulturgut" trägt. Kuratiert von Dr. Alexander K. Hastings unter intensiver Mitwirkung des Paläontologen Dr. Meinolf Hellmund und des Präparators Michael Stache erklärt die Schau das Leben im subtropischen  Klima des Geiseltals anhand faszinierender Originalfossilien, unterstützt durch digital erzeugte Bilder und aufwändige Skelettrekonstruktionen.

Die Mitarbeiter der Geiseltalsammlung erarbeiteten dafür völlig neue Rekonstruktionen des landlebenden Krokodils Boverisuchus und des Großlaufvogels Gastornis. 

Zur Ausstellung ist ein zweisprachiger Katalog erschienen: Alexander K. Hastings, Meinolf Hellmund: Aus der Morgendämmerung: Pferdejagende Krokodile und Riesenvögel. Neueste Forschungsergebnisse zur eozänen Welt Deutschlands vor ca. 45 Millionen Jahren, 120 Seiten, ISBN: 978-3-940744-61-6

"Aus der Morgendämmerung: Pferdejagende Krokodile und Riesenvögel"
Sonderausstellung des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
20. April bis 14. August 2016 (verlängert bis 18. September 2016)
Naturkundemuseum Leipzig

Rahmenprogramm zur Sonderausstellung:
Führungen in der Sonderausstellung
Do, 09.06. & Do, 11.08. jeweils 14 Uhr
Vom Fossil zur Rekonstruktion - Welche Informationen uns Überreste aus der Erdgeschichte verraten
Mit dem Geowissenschaftlichen Präparator Michael Stache vom ZNS der MartinLuther-Universität Halle

Ständige Angebote für Kitas, Schulklassen und Hortgruppen zur Sonderausstellung von Dienstag bis Freitag mit den Museumspädagoginnen,
Reservierung unter 0341-982210 oder naturkundemuseum@leipzig.de:

Zeitreise zum Urpferdchen ins Geiseltal
Interaktiv-dialogische Führung
Forscher haben Fossilien entdeckt und ausgegraben. Die Skelette von Tieren „erzählen“ von ihrer Größe. Aber auch ihre Nahrung und Lebensweise lässt sich ergründen. Mit einer Forscherkiste untersuchen wir (gemeinsam) die vergangene Tierwelt des Geiseltalsees im Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt. Mit der Museumspädagogin Petra Hanso

Entdeckungen im Zauberland
Interaktiv-dialogische Führung
Braunkohlewälder – bevölkert mit fantastischen Lebewesen. Aber sie sind nicht erfunden! Fossilien beweisen die tatsächliche Existenz von hundegroßen Pferden, riesigen Krokodilen und Vögeln. Wir schauen Nachbildungen urzeitlicher Tiere an, die hier in unserer mitteleuropäischen Heimat vor 45 Millionen Jahren lebten. Kein Mensch hat sie je gesehen, aber anhand von Fossilien können wir uns ein Bild machen. Die Originalfossilien bieten uns Anregungen für interessante Gespräche rund um das Eozän. Wir betätigen uns selbst und erleben z.B. wie schwierig der Zusammenbau einer Wirbelsäule aus Einzelwirbeln sein kann. Mit der Museumspädagogin Doris Müller

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