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Audioguide für blinde und sehbehinderte Museumsbesucher

Grassi Museum für Angewandte Kunst Audioguide für blinde und sehbehinderte Museumsbesucher

Ab sofort bietet das GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig einen Audioguide für sehbehinderte und blinde Gäste an. Mit diesem können sie die insgesamt 30 Räume der Dauerausstellung besuchen. Zusätzlich gibt es ein Tastheft mit Grundrissen der Ausstel­lungsräume und Infos in Brailleschrift.

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Eine sehbehinderte Besucherin testet den neuen Audioguide des Grassi Museums für angewandte Kunst.

Quelle: Karola Bauer

Ab sofort bietet das GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig einen Audioguide für sehbehinderte und blinde BesucherInnen an. Mit diesem können sie die insgesamt 30 Räume des Rundgangs „Von der Antike bis zum Historismus“ der Dauerausstellung besuchen. Neben Erklärungen zu Expo­naten beschreibt der Audioguide die Ausstellungsräume, ermöglicht eine räumliche Orientierung und gibt Hinweise auf mögliche Stolperfallen. „Der Audioguide für blinde und sehbehinderte BesucherInnen vermittelt einen wunderbaren Eindruck über den ersten Teil der Dauerausstellung. Er ist einfach zu bedienen und ermöglicht einem blinden Menschen infolge der detaillierten Wegbeschreibung von Raum zu Raum und innerhalb der Räume durchaus auch einen alleinigen Rundgang.“ so Renate Lehmann, Mitglied des Stadtvorstandes der Kreisorganisation Leipzig des Blinden- und Seh­schwachen-Verbandes Sachsen e.V.. Der in Kooperation mit der Firma Linon Medien erstellte Audioguide kann im Museum kostenfrei ausgeliehen, aber auch in den bekannten App-Stores heruntergeladen werden.

Zusätzlich erstellte das Museum ein Tastheft mit Grundrissen der Ausstel­lungsräume und Erläuterungen in Brailleschrift, die den individuellen Besuch erleichtern und ergänzen. 

Damit wird das Museum auch für Sehschwache und Blinde, die es außer­halb von geführten Gruppen besuchen, deutlich besser zugänglich. Seit der Wieder­eröffnung des Museums Ende 2007 hat das Haus seine barrierefreien Angebote Schritt für Schritt ausgebaut und wird sich diesem Thema auch in den kommenden Jahren widmen. Bislang finden regelmäßig Sonderführungen für Hörgeschädigte und Sehschwache statt und auch das Angebot in Leichter Sprache wird ausgebaut.

Ermöglicht wurde dieser weitere Schritt auf dem Weg zum inklusiven Museum durch das Förderprogramm des Freistaates Sachsen „Barrierefreies Bauen. Lieblingsplätze für alle“.

PM

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