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Museum der bildenden Künste Leipzig freut sich über zahlreiche Geschenke

Nicht nur zur Weihnachtszeit Museum der bildenden Künste Leipzig freut sich über zahlreiche Geschenke

Das Museum der bildenden Künste Leipzig hat in den letzten Monaten des zu Ende gehenden Jahres eine Reihe von großzügigen Schenkungen bekommen, die den Bestand an zeitgenössischer Kunst um wichtige Stimmen und Positionen erweitern.

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Sighard Gille: Die Apokalyptischen  (Kitaj, Auerbach, Hockney, Freud), 2013

Quelle: MdbK Leipzig

Sie alle sind ein Zeichen der Verbundenheit mit dem Haus – und zugleich von essentieller Bedeutung für die kontinuierliche Entwicklung der Sammlungen.

2006 hatte das in Berlin lebende Sammlerehepaar Dieter und Si Rosenkranz dem Museum der bildenden Künste Leipzig rund 500 Werke aus seiner umfangreichen Kollektion moderner Kunst per Dauerleihvertrag auf zehn Jahre zur Verfügung gestellt. Eine Auswahl der Sammlung wurde seitdem regelmäßig im Rosenkranz-Kubus präsentiert. Aus Altersgründen hat das Sammlerpaar den jetzt auslaufenden Vertrag nicht verlängert, jedoch als Dank dem Museum raumgreifende Installationen von Carsten Nicolai und Thomas Wegner, die bereits in der Reihe der Rosenkranz-Kuben gezeigt wurden, sowie Arbeiten von Timm Rautert und Neo Rauch geschenkt.

Seine erste Museumsausstellung hatte der damals in Dresden lebende Thomas Scheibitz (*1968) 2001 im Museum der bildenden Künste Leipzig (Ansicht und Plan von Toledo, 10. Mai – 22. Juli 2001). Nach dieser Premiere blieb er, mittlerweile international gefragt und in Berlin lebend und arbeitend, dem Leipziger Museum immer verbunden und schenkt ihm nun zwei seiner Skulpturen, die im Rahmen seines Auftrittes auf der Biennale in Venedig 2008 entstanden.

Via Lewandowsky (*1963 Dresden) war 1995 erster Preisträger des Kunstpreises der Leipziger Volkszeitung. Zwanzig Jahre später zeigte das Leipziger Bildermuseum die große Überblicksausstellung „Hokuspokus“ (14. Februar – 29. Mai 2016). Durch eine großzügige Schenkung des Künstlers ist Via Lewandowsky ab sofort mit einem Konvolut von sieben Arbeiten in der Sammlung vertreten.

Sighard Gille , seit langem dem Hause ein Partner, zeigt zur Zeit eine umfangreiche Auswahl seines malerischen OEuvres in der Ausstellung „Sighard Gille. ruhelos“ (noch bis 22. Januar 2017). Aus diesem Anlass schenkt er nun dem Museum der bildenden Künste Leipzig das großformatige Gemälde „Die Apokalyptischen“ von 2013.

Die Sammlerin Uta Schmitz war zeitlebens dem Frankfurter Städelmuseum eng verbunden. Nach ihrem Tod im vergangenen Jahr entschied jedoch ihr Bruder und Nachlassverwalter Jörg Schmitz, eine Werkgruppe von Tilo Baumgärtel dem Museum der bildenden Künste Leipzig zu schenken. Tilo Baumgärtel hatte 2002 als frischgekürter Preisträger des Kunstpreises der Sachsen Bank seinen ersten Museumsauftritt im Museum der bildenden Künste Leipzig.

Johann Georg Ültzen aus Wiesbaden hat in der Vergangenheit bereits mehrfach das Museum beschenkt -  in diesem Jahr Jahr Katharina Schillings „Soup & Soap“ von 2014, das noch bis zum 19. Februar 2017 in der Ausstellung „Marion Ermer Preis 2016“ zu sehen ist.

Außerdem freut sich das Museum über Werke von Sebastian Burger, Gustav Kluge, Klaus Kumrow, Sebastian Speckmann, Magnus Zeller sowie von der in Berlin lebenden Künstlerin Miriam Vlaming.

Seit 2015 werden Schenkungen an die Stadt und ihre Sammlungen durch den Stadtrat bestätigt. Für einige der hier angekündigten Schenkungen steht der Stadtratsbeschluss noch aus und wird in einer der nächsten Sitzungen zur Vorlage gebracht.

PM/red.

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