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Evangelischer Kirchentag 2017 in Leipzig
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Abiturienten des Evangelischen Schulzentrums bespielen die "Heilige Brücke" in Leipzig

Stationenweg „Spirituelle Wasserwege“ Abiturienten des Evangelischen Schulzentrums bespielen die "Heilige Brücke" in Leipzig

Am 26. und 27. Mai 2017 sind Gäste des Kirchentages eingeladen, am Stadthafen am Elstermühlgraben ein Boot auszuleihen. Mit Performances werden sieben Brücken auf dem Weg zur Philippuskirche bespielt. Für die "Heilige Brücke" haben zehn Abiturienten des Evangelischen Schulzentrums die Patenschaft übernommen.

Abiturienten des Evangelischen Schulzentrums werden während des Kirchentages auf dem Weg die „Heilige Brücke“ thematisch bespielen.

Quelle: André Kempner

Am 26. und 27. Mai 2017 haben Gäste des Kirchentages auf dem Weg die Möglichkeit, sich am Stadthafen am Elstermühlgraben ein Boot auszuleihen oder als Gruppe einer Motorboot-Tour anzuschließen. Auf dem Weg zur Philippuskirche passieren sie 13 Brücken aus unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlicher Bauweise. Sieben Brückenpaten werden diese zum Leben erwecken und mit verschiedenen Performances zu den Themen Glauben, Spiritualität  und Reformation bespielen.

Zehn Abiturienten des Evangelischen Schulzentrums haben sich im Rahmen ihres Schulprojekts „Sühnezeichen“ für eine Patenschaft der „Heiligen Brücke“ entschieden. Die Schüler der zwölften Klassen am Evangelischen Schulzentrum nehmen seit 2004 am Projekt „Sühnezeichen“ teil. „Die Schüler haben in der Phase zwischen den Prüfungen und der Zeugnisausgabe regulär Unterricht. Wir hatten damals etwas gesucht, was sich mit dem religiösen Gedanken, Nächstenliebe und sozialer Arbeit verbinden lässt“, erklärt Ute Jeromin, Leiterin des Projekts.

Und so unterstützen die Schüler seither nach den Prüfungen für zehn Tage Diakonische Gedenkstätten und Einrichtungen im In- und Ausland. Als Romy Lempe im Dezember vom dem Projekt  „Spirituelle Wasserwege“ zum diesjährigen Kirchentag hörte, sah sie es als Chance, das Schulzentrum zu präsentieren und Leute zu berühren. Die 17-Jährige fragte im Jahrgang an und fand sofort drei weitere Unterstützer.  „Als wir zum Vorabgespräch zu diesem Projekt gingen und uns mit anderen Paten austauschten, haben wir gewusst, das ist es“, sagt sie. Zwei Monate später schlossen sich weitere  Schüler an. Zusammen mit der ehemaligen Pfarrerin Christiane Thiel machten sie sich daran, Ideen und Wünsche zu formulieren, wie sie die Brücke bespielen könnten.

„Wir möchten den  Besuchern eine Mischung aus Kunst, Musik  und Sprache bieten“, berichtet Clara Ricken. Zum einen werden Schüler des Fachbereichs Musik mit unterschiedlichen Instrumenten die Vorbeifahrenden begrüßen. „Zum anderen  wollen wir kleine Zettel mit Denkanstößen, Bibelversen oder Zitaten an die Brücke hängen, die sich die Besucher einfach mit nach Hause  nehmen können“, beschreibt Gabriel Amberg. Auch optisch wird die Brücke gestaltet. „Wir  haben eine Lkw-Plane besorgt, die wir mit unterschiedlichen Motiven bemalen und besprühen, lassen zugleich aber auch Platz, damit die Besucher ihre Gedanken festhalten können“, so Ricken. Auch ein Austausch darüber sei ausdrücklich erwünscht. Schließlich haben die Schüler auch vor, Passanten und Vorbeifahrenden die Geschichte der Brücke näherzubringen. Wie, wird noch nicht verraten. 

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