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Máxima und Willem-Alexander sagen "Tot ziens!" und ziehen positive Reisebilanz

Nach Besuch in Leipzig Máxima und Willem-Alexander sagen "Tot ziens!" und ziehen positive Reisebilanz

Nach drei intensiven Tagen in Leipzig und Mitteldeutschland treten Máxima und Willem-Alexander die Heimreise an. Am Freitag hatten sie noch das Bauhaus und das Schloss Oranienbaum besucht.

Nach dem Besuchsmarathon durch Leipzig waren Máxima und Willem-Alexander am Freitag in Sachsen-Anhalt, ehe sie ihr Heimreise antraten.

Quelle: dpa

Oranienbaum. Das niederländische Königspaar hat eine positive Bilanz seiner Deutschlandreise gezogen. «Es waren drei intensive Tage», sagte König Willem-Alexander am Freitag am Ende der Visite in Oranienbaum (Landkreis Wittenberg). Am Donnerstag hatte das Paar in einem Terminmarathon Leipzig besucht. Willem-Alexander und seine Frau Máxima seien in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sehr warmherzig empfangen worden. Er würdigte zugleich den Aufbauwillen in den drei ostdeutschen Bundesländern. Sie strahlten viel Energie aus. Besonders beeindruckt hätten ihn auch die Gemeinsamkeiten in Geschichte und Architektur zwischen Deutschland und den Niederlanden.

Sehr bewegend sei für sie der Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchenwald in Thüringen gewesen. «Man gewöhnt sich nie daran, was Menschen auch Menschen antun können», sagte Willem-Alexander. Er mahnte eindrücklich, die Geschichte nicht zu vergessen.

Vor dem Hintergrund der Diskussionen um offenen Grenzen und zunehmendem Rechtsextremismus sagte er, «vor 1989 haben die Menschen es hier miterlebt, wie es ist, hinter einer Mauer zu leben und die Hoffnung zu haben, frei zu leben». Zugleich forderte er mehr Mitmenschlichkeit und ein friedliches Zusammenleben aller Menschen.

Die Visite des Königspaares hatte am Dienstagabend mit dem Besuch der Wartburg in Eisenach (Thüringen) begonnen. Am Freitag wollten die Monarchen von Oranienbaum in Sachsen-Anhalt aus die Heimreise antreten.

LVZ

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