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Die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2013 in Sachsen (Juli bis September)

Die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2013 in Sachsen (Juli bis September)

2. Juli

- Der Landfriedensbruch-Prozess gegen den Jenaer Pfarrer Lothar König platzt. Die Hauptverhandlung wird auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, nachdem die Verteidigung neues Beweismaterial vorgelegt hat.

3. Juli

- Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) verbietet den sächsischen Regionalverband des Rockerclubs „Gremium Motorcycle Club (MC)“, es gibt umfangreiche Durchsuchungen bei Mitgliedern.

7. Juli

- In Leipzig geht die Weltmeisterschaft der Berufe mit rund 1000 Teilnehmern aus mehr als 50 Ländern zu Ende. Südkorea, Taiwan und die Schweiz sind die erfolgreichsten Nationen.

10. Juli

- Sachsen ändert seine Verfassung und schreibt ein Schuldenverbot fest. CDU, FDP, Linke, SPD und Grüne hatten 17 Monate über die Bedingungen der Änderung verhandelt.

11. Juli

- Steffen Flath, langjähriger Chef der CDU-Landtagsfraktion und früherer Minister, kündigt für 2014 seinen Rückzug aus der Politik an.

12. Juli

- Sachsens Kabinett stimmt der Bewerbung des Erzgebirges um den Titel Unesco-Welterbe zu. Eine Entscheidung der Unesco wird erst 2015 fallen.

1. August

- Mit Gordian Meyer-Plath hat der Verfassungsschutz offiziell wieder einen Chef. Meyer-Plath leitete die Behörde zuvor ein Jahr lang kommissarisch.

8. August

- Die Solarworld-Aktionäre stimmen einem Sanierungskonzept für Deutschlands größten Solarkonzern zu. Damit ist die drohende Insolvenz des Unternehmens mit seinem Freiberger Standort abgewendet.

9. August

- Auf dem Flughafen Leipzig/Halle brennt eine Frachtmaschine mit 49 000 Küken an Bord aus. Die Besatzung kann sich retten, alle Tiere sterben.

20. August

- Sachsens Kabinett beschließt die landeseigene Richtlinie für die Schadensregulierung nach dem Juni-Hochwasser. Kommunen werden gedrängt, sich zu versichern.

24. August

- Nach sechs Jahren Bauzeit wird die heftig umstrittene Waldschlößchenbrücke in Dresden übergeben. Der Verkehr rollt wegen der Feier aber erst zwei Tage später über die Elbquerung.

25. August

- Sachsens Mittelschulen heißen mit dem neuen Schuljahr nun Oberschulen, das Angebot an individueller Förderung ist größer geworden.

31. August

- Sachsens Linke-Vorsitzender Rico Gebhardt wird mit nur 69,4 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

3. September

- Nach 18 Jahren ist der Wiederaufbau des Neuen Schlosses im Fürst-Pückler-Park von Bad Muskau vollendet.

12. September

- Schriftsteller Erich Loest ist tot. Der 87-Jährige stirbt nach einem Sprung aus einem Fenster der Leipziger Uni-Klinik.

18. September

- Der Autohersteller BMW startet in Leipzig die Serienproduktion seines Elektroautos i3. Der Wagen ist der erste in Großserie gefertigte elektrische BMW.

20. September

- Zwei Tage vor der Bundestagswahl schlagen Kultusministerin Brunhild Kurth und Agrarminister Frank Kupfer ein Schulschließungs-Moratorium für den ländlichen Raum vor.

22. September

- Auch in Sachsen ist die CDU klarer Sieger der Bundestagswahl, Kandidaten der Partei gewinnen alle Direktmandate.

23. September

- Knapp vier Monate nach der Flut erhalten die ersten Kommunen von der Staatsregierung konkrete Förderzusagen für den Wiederaufbau.

25. September

- In Sachsen kommen die ersten Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien an. Der Freistaat wird 257 der 5000 Flüchtlinge aufnehmen, die vorübergehend in Deutschland Zuflucht finden sollen.

25. September

- 21 Menschen werden bei gewalttätigen Auseinandersetzungen im überfüllten Erstaufnahme-Heim für Asylbewerber in Chemnitz verletzt.

dpa

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