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Leipziger Uni-Chemiker machen Hörsaal zur feurigen Showbühne

Leipziger Uni-Chemiker machen Hörsaal zur feurigen Showbühne

Der Trailer läuft bereits auf der Internet-Videoplattform Youtube. Die Ankündigungsplakate für den Kracher sind auch schon fertig - und hinter den Kulissen wird fleißig geprobt für die anstehenden Weihnachtsvorlesungen der Leipziger Uni-Chemiker.

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Tolle Experimente, witzige Story: Die Weihnachtsvorlesungen der Uni-Chemiker sind ein Publikumsrenner. 2012 gab's eine explosive Star-Wars-Parodie.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Hier knallt's auf jeden Fall, versprechen die Organisatoren des traditionellen Spektakels, bei dem kein Auge trocken bleibt und die Lachmuskeln des Publikums strapaziert werden. Welche Story das Team aus Dozenten, Doktoranden und Studenten zur Aufführung bringt, ist noch geheim. Auf alle Fälle werden sich die Dinge nicht so entwickeln, wie gedacht. Für dramaturgische Überraschungseffekte ist gesorgt - und natürlich für Experimente mit Tischvulkanen, Gas-Kanonen, heulenden Blitzen, Funkenregen und finalem Feuerwerk.

Im letzten Jahr hatten die Akteure mit einer Star-Wars-Parodie aufgewartet, reisten mit der Humorrakete durchs Spaßuniversum, 2011 stand eine explosive James-Bond-Version auf dem Programm. Weil die turbulenten Shows seit Jahr und Tag ein Renner sind, gehen sie erneut fünf Mal über die Bühne des Experimental-Hörsaales in der Johannisallee 29. Am 18. Dezember um 15.15 Uhr läuft die Premiere. Professor Harald Krautscheid übernimmt dabei den Part der witzig-spritzigen Anmoderation. In diese Rolle schlüpfen dann bei den Aufführungen am 19. Dezember um 9.15 Uhr Professor Holger Kohlmann und um 12.15 Uhr Professor Thorsten Berg. Am 20. Dezember sind um 8.15 Uhr Professor Dieter Sicker und um 11.15 Uhr Professor Norbert Sträter fürs Anheizen zuständig.

Auch nebenan bei den Physikern wird der große Hörsaal in der Linnéstraße 5 zur öffentlichen Spielstätte für die Weihnachtsvorlesung, bei der am 19. Dezember ab 9.15 Uhr Professor Marius Grundmann und Axel Märcker unter der etwas kryptischen Devise "Mit Essen sollte man (eigentlich) nicht spielen..." für Unterhaltung sorgen werden. Phänomenal illustrieren sie die Weihnachtsgeschichte mit Experimenten aus vielen Gebieten der Physik: Optik, Elektrik, Akustik, Thermodynamik - 90 Minuten folgt ein Versuch auf den anderen.

Auf dem Campus am Augustusplatz will der Fachschaftsrat der Fakultät für Mathematik und Informatik am 11. Dezember mit einer amüsanten Vorlesung aufs Fest einstimmen, die Professorin Tanja Eisner übernimmt. Gegen 17.30 Uhr soll es im Hörsaal 8 im Hörsaalbau losgehen, heißt es in der Ankündigung des Fachschaftsrates.

Ab 17 Uhr weihnachtet es am 19. Dezember an der Leipziger Hochschule für Telekommunikation in der Gustav-Freytag-Straße kräftig. Nach zwei "Unterrichtseinheiten" der Marke locker vom Hocker startet 19 Uhr die Show "Schlag den Prof".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.12.2013

Mario Beck

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