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Sprung ins kalte Wasser Griechenlands erinnert an Taufe Jesu

Sprung ins kalte Wasser Griechenlands erinnert an Taufe Jesu

Die Feierlichkeiten um die Weihnachtszeit gehen in Griechenland und Zypern erst mit einem Sprung ins Wasser am 6. Januar zu Ende. Priester und Gläubige gehen mit einem feierlichen Zeremoniell an diesem Tag zum nächstgelegenen Gewässer.

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Quelle: dpa

Der höchstrangige Priester wirft ein hölzernes Kreuz ins kühle Nass. Damit wird die Taufe Jesu im Jordan symbolisiert. Junge Leute springen dann ins Wasser, um das Kreuz zu holen. Wer als erster rankommt, soll der Tradition nach gesund im neuen Jahr sein und auch viel Glück haben.

Die Feier hat in der Tradition auch eine reinigende Wirkung: Solange das Christuskind nicht getauft ist, ziehen wilde, dreckige und stinkende Kobolde (auf griechisch: Kallikantzaroi) aus der Unterwelt durch das Land. Die schwarz behaarten Monster mit funkelnden roten Augen, halb Mensch, halb Ziege, verunreinigen alles Essbare und ärgern die Menschen, indem sie ihnen bösen Streiche in der Dunkelheit spielen. Nach der Feier der Taufe Jesu gelten das Wasser und die Erde als gesegnet und gereinigt. Die Kobolde kehren zurück in die Unterwelt, und dann kann das Jahr weitergehen.

dpa

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