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Strumpf statt Stiefel - Hexe Befana bringt in Italien Süßigkeiten

Strumpf statt Stiefel - Hexe Befana bringt in Italien Süßigkeiten

Sie steckt die Geschenke nicht wie der Nikolaus in den Stiefel, sondern in den Strumpf. Und sie kommt erst am 6. Januar: In Italien bringt die Hexe Befana Süßigkeiten und Geschenke.

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Quelle: dpa

In der Nacht zum Dreikönigstag fliegt sie auf ihrem Besen von Haus zu Haus, rutscht durch den Kamin und beschenkt brave Kinder - für die Unartigen hat sie Kohle dabei.

Ihr Name ist vom Fest Epiphanias am 6. Januar abgeleitet. Der Legende nach hat Befana den Stern von Bethlehem verpasst - und damit die Bescherung des neugeborenen Jesuskindes durch die Heiligen Drei Könige. Nun begibt sie sich jedes Jahr erneut auf die Suche nach dem Christkind. Der Brauch kurbelt alljährlich nicht nur den Verkauf von Süßigkeiten, sondern auch den von dicken bunten Socken an.

Auch bei den weihnachtlichen Süßigkeiten gibt es Parallelen zwischen Italien und Deutschland. Der Kuchen Panettone enthält wie der Stollen kandierte Früchte und Rosinen. Beim Panettone scheint allerdings - wie auch bei den teils 25 Zentimeter großen italienischen Schoko-Ostereiern - Volumen zu zählen: Der kuppelförmige etwa 20 Zentimeter hohe Kuchen wird in Pappschachteln verkauft, die ihn noch voluminöser erscheinen lassen. Zu der Spezialität gibt es heiße Getränke oder süßen Wein.

dpa

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