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Weihnachts-ABC: Von A wie Amnestie bis Z wie Zimtstern

Weihnachts-ABC: Von A wie Amnestie bis Z wie Zimtstern

Ein weihnachtliches ABC von A wie Amnestie bis Z wie Zimtstern:

A wie Amnestie:

In vielen Bundesländern werden im Rahmen der Weihnachtsamnestie manchmal schon im November Häftlinge entlassen, deren Strafe erst Tage oder Wochen später verbüßt wäre. „Gnadenerweise zu Weihnachten“ gibt es aber nur für diejenigen, die sich hinter Gittern einwandfrei geführt haben.

B wie Bescherung:

 Heutzutage oft der Höhepunkt des Heiligen Abends am 24. Dezember. Nach Einbruch der Dunkelheit werden Geschenke verteilt.

C wie Christkind:

 Als Gegner der katholischen Heiligenverehrung ersetzte der Reformator Martin Luther Sankt Nikolaus durch die Figur, die den neugeborenen Christus darstellen soll, aber oft als Mädchen im Engelsgewand erscheint.

D wie Dresdner Stollen:

 Nur Stollen, die in Dresden und der unmittelbaren Umgebung aus dem Ofen kommen, dürfen sich Dresdner Stollen nennen. In der sächsischen Landeshauptstadt zählt das Gebäck zur Kulturgeschichte. Ursprünglich waren Stollen ein mittelalterliches Fastengebäck aus Mehl, Wasser und Hefe.

E wie Engel:

 Engel verkünden in der Weihnachtsgeschichte den Hirten die Geburt Christi. Im christlichen Glauben sind Engel Diener und Boten Gottes.

F wie Fichte:

 In Wohnzimmern in Deutschland finden sich zu Weihnachten oft Fichten als Weihnachtsbäume. Vor dem Rockefeller Center in New York steht 2013 eine knapp 23 Meter hohe Fichte. Als klassischer Weihnachtsbaum gilt allerdings die Nordmanntanne.

G wie Glühwein:

 Beliebtes Getränk in der Adventszeit und auf Weihnachtsmärkten. Der heiße Wein wird meist aus verschiedenen Rotweinen gemischt. Hinzu kommen Gewürze.

H wie Heilige Drei Könige:

 Im Matthäusevangelium werden Weise aus dem Morgenland erwähnt. Sie folgten einem Stern bis zum Geburtsort Jesu in Bethlehem, um dem neugeborenen „König der Juden“ zu huldigen. Unter Verweis auf Psalm 72,10 wurden aus den Weisen bald Könige.

I wie Insel:

 Weihnachten 1643 entdeckte der holländische Seefahrer William Mynors ein Fleckchen Erde im Indischen Ozean. Bei der Taufe der heute von Australien verwalteten Weihnachtsinsel ließ er sich vom Kalender inspirieren. Das tat auch der Brite James Cook, der am 24. Dezember 1777 ein Pazifikatoll genauso benannte.

J wie Jesus Christus:

 Für Christen ist Jesus Christus der Messias, also der Erlöser der Menschheit, und der Mensch gewordene Sohn Gottes.

K wie Krippe:

 Mit ihr soll die Geburt Christi in Kirchen oder Wohnzimmern dargestellt werden. Neben Figuren der Heiligen Familie gehören Ochs und Esel, Heilige Drei Könige, Hirten und Schafe dazu.

L wie Lametta:

 Die silber oder golden glitzernden Lametta-Streifen werden aus Bleifolie herstellt. Mittlerweile gibt es auch Kunststoff-Lametta.

M wie Mistelzweig:

 Einer Legende zufolge wurde aus Mistelholz das Kreuz gezimmert, an das Jesus geschlagen wurde. Aus Scham soll sich der Baum nach Jesus Tod in ein Gewächs verwandelt haben, das denen Gutes bringt, die unter ihm hindurch gehen. Vor allem in den USA und in Großbritannien ist der Brauch beliebt, sich unter einem an der Zimmerdecke aufgehängten Mistelzweig zu umarmen oder zu küssen.

N wie Nussknacker:

 Klassiker sind unter anderem Offiziere und Soldaten als Nussknackerfiguren. Doch längst gibt es auch „Star Wars“- oder Disney-Figuren als Nussknacker.

O wie Oratorium:

 Ein Oratorium ist eine Komposition für Orchester und Sänger. Es erzählt eine religiöse Geschichte und soll andächtige Gefühle auslösen.

P wie Pyramide:

 Die Weihnachtspyramide gilt als Vorläufer des Weihnachtsbaums. Bergleute im Erzgebirge schmückten ein im 18. Jahrhundert gebräuchliches Lichtergestell zur Pyramide aus.

Q wie Quittenbrot:

 Für das Gebäck wird Quittenmus so lange gekocht, bis es eine zähe Masse ist. Dann wird es einige Stunden im Backofen getrocknet. Zum Schluss wird alles in kleine Stücke geschnitten und mit Zucker bestreut.

R wie Rentier:

 Auf vielen Bildern oder in Filmen ziehen Rentiere den Schlitten des Weihnachtsmanns. Wissenschaftlern zufolge ist dafür das US-amerikanische Gedicht „’Twas the Night before Christmas“ der Grund, das fast 200 Jahre alt ist. Darin sieht ein Kind den Weihnachtsmann in einem Schlitten, der von Rentieren gezogen wird.

S wie „Stille Nacht“:

 Eines der bekanntesten und beliebtesten Weihnachtslieder. Der Pfarrer Josef Mohr (1792 - 1848) als Texter und der Organist Franz Xaver Gruber (1787 - 1863) als Komponist schufen das inzwischen in rund 300 Sprachen übersetzte Lied.

T wie Teuer:

 Rund 273 Euro planten die Menschen in Deutschland durchschnittlich dieses Jahr für Weihnachtsgeschenke ein, wie aus einer Umfrage hervorgeht. Das waren 43 Euro mehr als noch 2012.

U wie Umsatz:

 Einen Umsatzanstieg erwartete der Einzelhandelsverband HDE für das Weihnachtsgeschäft 2013. Für November und Dezember erwartete er 80,6 Milliarden Umsatz - 1,2 Prozent mehr als 2012.

V wie Vorfreude:

 Bei manchen beginnt sie Wochen vor dem Fest, spätestens am 24. Dezember erfasst sie dann vor allem Kinder. Bis sie am Heiligen Abend dann endlich ihre Geschenke auspacken dürfen, vergeht gefühlt oft noch (zu) viel Zeit.

W wie Weihnachtsmarkt:

 Von Ende November bis zum Fest locken Weihnachtsmärkte in die Innenstädte. Sehr bekannt ist zum Beispiel der Christkindlesmarkt in Nürnberg. Auch in anderen Ländern - zum Beispiel in Großbritannien - sind „German Christmas Markets“ beliebt.

X wie X-mas:

 Abkürzung für Weihnachten beziehungsweise „Christmas“. Der Verein Deutsche Sprache kürte X-Mas zum überflüssigsten und nervigsten Wort des Jahres 2008.

Z wie Zimtstern:

 Ein sehr beliebtes Weihnachtsgebäck in Form kleiner Sterne. Zimtsterne werden vor allem aus Eiweiß, Puderzucker, Mandeln und Zimt hergestellt.

dpa

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