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Höflich gefreut, heimlich geärgert: Jeder Zweite hat Erfahrung mit Geschenkflops

Höflich gefreut, heimlich geärgert: Jeder Zweite hat Erfahrung mit Geschenkflops

Ist das Geschenkpapier erstmal heruntergerissen, ist bei dem einen oder anderen liebevoll verpackten Geschenk die Fassade abrupt ab und die Enttäuschung da. Jeder zweite Deutsche hat schon einmal ein Geschenk zu Weihnachten bekommen, das sein Dasein nun im Keller fristet oder in einem anderen Haushalt untergekommen ist.

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Quelle: dpa

Leipzig. Und das in den meisten Fällen heimlich. Denn zugeben, dass ein Präsent misslungen ist, würde es kaum jemand. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage unter 1002 Deutschen ab 18 Jahren.

Aus dieser geht hervor, dass jeder Zweite schon einmal falsch beschenkt worden ist. Jeder Dritte gab zu, dass auch er selbst schon daneben gegriffen hat. Grundsätzlich seien Frauen die besseren Geschenkefinder, meinen 80 Prozent der Befragten. Dass dies auf Männer zutrifft, erklären dagegen nur vier Prozent der Umfrageteilnehmer.

Das unglückliche Händchen rührt nach Ansicht der Studienteilnehmer vorwiegend daher, dass den Schenkenden zum Teil einfach nicht klar sei, worüber sich der Beschenkte freuen würde. 41 Prozent meinen, dass es schwierig sei das Richtige zu finden, wenn jemand schon alles habe was er braucht. Profaner Grund für ein schlecht ausgesuchtes Präsent ist für 16 Prozent auch: zu wenig Zeit.

Auch wenn die Unzufriedenheit mit dem Inhalt einer Verpackung groß sein mag – wirklich kund tun ihren Frust die wenigsten. Nur jeder Dritte würde im Fall der Fälle ehrlich sein. Mehr als jeder Zweite zieht es dagegen vor, zur Sicherung des Weihnachtsfriedens gespielte Freude an den Tag zu legen.

Im Nachgang zum Fest wird das unliebsame Geschenk dann einfach weggetauscht, verkauft, verschenkt oder im Keller deponiert. Drum: Augen auf, beim Geschenkekauf.

chl

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