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Dr. Bär soll kleine Patienten in den Muldentalkliniken trösten

Teddy für Tapferkeit Dr. Bär soll kleine Patienten in den Muldentalkliniken trösten

Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist selten eine angenehme Sache. Besonders Kinder und Jugendliche sind oft verängstigt. Die Muldentalkliniken in Wurzen und Grimma haben sich etwas schönes einfallen lassen. Jedes Kind, das eine Operation oder Klinikaufenthalt hinter sich bringt, soll für seine Tapferkeit eine Anerkennung erhalten.

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Die ersten Kinder haben ihre Teddys bereits bekommen. Kevin freut sich nach seiner OP über seinen neuen Begleiter. „Ich finde die Idee der Trostteddys wirklich sehr schön“, sagt auch sein Vater Heinrich Albrecht.

Quelle: Thomas Kube

Wurzen. Trostteddy „Dr. Bär“ – stilecht gekleidet in Operationskittel – soll ab sofort die Kinder unterstützen. „Alles im Krankenhaus ist fremd, da sehnt man sich gerade als Kind natürlich besonders nach etwas Wärme und einem Begleiter“, sagt Katrin Gröger, Chefärztin auf der Kinderstation in Wurzen. „Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion viele Kinder glücklich machen. Solche Dinge bleiben den Kindern in Erinnerung und sie merken, dass im Krankenhaus nicht alles nur böse ist.“

Die ersten 250 Teddys sind bereits eingetroffen und werden nun an die Kinder auf der Station verteilt. Möglich machte dies die Sparkasse Muldental mit einer Spende über 3068 Euro. „Wir hoffen natürlich sehr, dass wir mit den Spenden der LVZ-Leser viele weitere Teddys finanzieren können“, sagt Cornelia Kretzschmar, Sekretärin der Geschäftsführung und Organisatorin des Projekts. Die ursprüngliche Idee gelangte über einen Feedbackzettel an die Krankenhausleitung. „Die Mutter eines kleinen Patienten schlug vor, Kuscheltiere an die Kinder zu verteilen. Wir fanden die Idee natürlich super und haben uns sofort an die Umsetzung gemacht.“ Auch Chefärztin Gröger ist mehr als angetan von der Idee. „Das ist eine ganz tolle Sache. Welches Kind freut sich nicht, wenn es nach überstandener Operation einen Teddy als Auszeichnung der eigenen Tapferkeit bekommt.“

Die niedlichen Teddys kommen offenbar so gut an, dass auch die erste Erwachsenen bereits gefragt haben, ob sie nicht auch einen Teddy für ihre Tapferkeit bekommen könnten. Aber diese sind natürlich ausschließlich den Patienten der Kinderstation vorbehalten. „Die Aktion soll so lange laufen, bis die Teddys alle ein neues Zuhause gefunden haben“, sagt Kretschmar weiter. „Wir hoffen natürlich, dass das nicht so schnell der Fall sein wird und wir vielen Kindern eine Freude machen können.“ Wenn die kleinen Plüschtiere aufgebraucht sind, will das Krankenhaus neue Sponsoren finden, damit die Aktion so lange wie möglich weiter gehen kann.

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