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Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode

Deutsches Buch- und Schriftmuseum Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode

Mit seiner Dauerausstellung widmet sich das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek mit seinen umfangreichen buch- und schriftgeschichtlichen Sammlungen unter dem Titel "Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode" einer Kulturgeschichte der Zeichen.

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"1015 Leipzig von Anfang an - Die Ausstellung zum Stadtjubiläum" im Haus Böttchergäßchen

Blick in die Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek

Quelle: André Kempner

Ob Kerbholz, Einkaufszettel oder anatomisches Lehrbuch, ob Leuchtreklame oder Tarnschrift, Grabstein, Roman oder Liebesbrief: Seit mehr als 5.000 Jahren notiert der Mensch sein Wissen über die Welt, seine Mitteilungen und Phantasien mithilfe schriftlicher Zeichen. Während die Menschen vor der Erfindung der Schrift Informationen von Generation zu Generation mündlich weiter gegeben haben, ermöglicht die Schrift das Speichern von Wissen, das so die Zeiten überdauern kann. Erst seit Erfindung der Schrift ist Geschichte denkbar.

Kern der Erzählung und chronologisches Rückgrat der Ausstellung sind drei Medieninnovationen der Menschheits geschichte: Schrift, Buchdruck mit beweglichen Lettern und digitale Netzwelten. Die Ausstellung spannt den zeitlichen Bogen von der Frühgeschichte bis heute und regt dazu an, über die Zukunft der Medien in unserer Gesellschaft nachzudenken.

Flankiert wird die Dauerausstellung durch spielerische Bildungsangebote im neuen Museumskabinett.

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