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Damals Land unter - heute alles trocken: Vorher-Nachher Ansichten zur Flut

LVZ-Flutserie Damals Land unter - heute alles trocken: Vorher-Nachher Ansichten zur Flut

Zur Jahrtausendflut 2002 waren viele Städte an Mulde, Elbe und Pleiße von den Wassermassen umspült. 15 Jahre später kann man kaum noch erahnen, welche gravierenden Folgen das Hochwasser damals hatte. Schauen Sie selbst: Die Vorher-Nachher-Schiebebilder zeigen deutlich, wie sich die Orte seit 2002 verändert haben.

2002 war in Döbeln Land unter. Inzwischen wurden Millionen in den Flutschutz investiert.

Quelle: LVZ

Manche Plätze sind 15 Jahre nach der Flut kaum wiederzuerkennen: Bäume sind in die Höhe geschossen, Verkehrsschilder wurden ausgetauscht, Häuser abgerissen. Doch Eckpunkte wie Kirchtürme oder Brücken zeigen: Es handelt sich um denselben Ort. Einmal wurde er 2002 während der Flut fotografiert und dann 15 Jahre später erneut abgelichtet, in etwa in derselben Perspektvie. Viel Spaß beim Schieben!

Land unter in Außig: 2002 und 2013 ging beim Hochwasser ohne Boot stellenweise gar nichts mehr.

Schönstes Augustwetter – aber die Tischlerei Rudolph in Außig versinkt im Wasser.

Die Eula zwischen Dittmannsdorf und Braußwig kann ihr Wasser nicht halten.

2002 musste die Bundesstraße 93 zwischen Treben und Serbitz aufgerissen werden, um Wasser abfließen zu lassen. 2011 konnte dieser Eingriff im letzten Moment abgewendet werden. Uwe Melzer am Notdurchlass unterhalb der B93 bei Treben, der im Ernstfall den Damm entlasten soll.

Überflutungen beim Juni-Hochwasser 2013 in Treben.

Juni 2013: Treben versinkt im Wasser.

Treben, versunken in den Fluten und heute.

Im Juni 2013 mussten Eingeschlossene mit dem Boot gerettet werden, währen Windischleuba in den Fluten versank.

Blick vom Ortsausgang Löbnitz in Richtung des Ortsteiles Roitzschjora während und nach der Flut.

Überall nur die braune, stinkende Mulde: Land unter auch im Löbnitzer Ortsteil Roitzschjora.

Blick in die Löbnitzer Straße – sie stand 2002, aber auch 2013 komplett unter Wasser.

Die Lindenstraße in Oberglaucha, aufgenommen im Abstand von 15 Jahren.

Der Friedhof von Unterglaucha bei der Flut im Juni 2013.

Blick auf den Eilenburger Markt, als sich die Mulde schon teilweise wieder zurückgezogen hat.

Die Nikolaikirche in Eilenburg in den Fluten der Mulde.

Auch in der Leipziger Straße kommen nur noch Schlauchboote und Papiertonnen vorwärts.

Der Eilenburger Wasserturm steht im August 2002 in der Mulde. Inzwischen ist er saniert und hochwassersicher.

Das Fährhaus Dehnitz und die Fähre gingen in den Wassermassen unter. 15 Jahre später bietet sich dieses Bild.

Die von der Flut zerstörte Muldebrücke in Trebsen

Verwüstungen im Schlosspark in Trebsen

Aufräumen nach der Flut Am Blankgarten in Trebsen

Überschwemmte Brückenstraße in Trebsen 

Häuser in den Fluten in der Pauschwitzer Straße in Trebsen

Die komplette Altstadt in Grimma stand unter Wasser. Hier die Bundesstraße 107 – der Wallgraben – mit der Einfahrt.

Altstadt Überflutet: hier im Hintergrund die Schule am Wallgraben in Grimma.

Auch das Sport-Stadion in Grimma stand unter Wasser.

Ebenso versank die Wurzener Straße, hier Vogels Ballhaus in Grimma, in den Fluten.

Kloster Nimbschen im August 2002: Die gesamte Anlage steht im Wasser, die Schlammbrühe hat ganze Arbeit geleistet. Und heute wird das Hotel wird wieder gern für Tagungen, Treffen und Familienfeiern gebucht.

Die Badergasse im Zentrum von Colditz stand 2002 zu großen Teilen unter Wasser.

Die Mulde ließ nur diese Kraterlandschaft übrig vom früheren Kräutergarten des Klosters Buch. 

Vom Aussichtspunkt der Maylust aus wird das Ausmaß des Dilemmas deutlich: Das Dorf ist komplett überschwemmt. 

Als das Wasser abgeflossen war, hieß es Schlamm schippen, wie hier auf dem Niedermarkt in Waldheim.

Bis zu 1400 Kubikmeter Wasser strömten im August 2002 durch Waldheim. In der Niederstadt schwammen die Enten auf der Straße.

Fassungslos beobachtet eine Passantin im August 2002 die unvorstellbaren Wassermassen, die durch die Niederstadtbrücke strömen.

Der Edeka-Supermarkt in Döbeln wurde inzwischen umgebaut. Heute stehen die Autos dort im Trockenen. 

Die Brücke am Döbelner Stadtbad sieht noch aus wie damals - allerdings findet man dort heute weniger Unrat. 

Land unter am Kreisverkehr 2002 in Döbeln. Heute kann man wieder trockenen Fußes dort lang fahren. 

Hier kann man kaum noch erahnen, dass es sich um denselben Ort in Döbeln handelt. Eines der Gebäude wurde abgerissen, ein neues Klamottengeschäft erbaut 

Ortsausgang in Richtung Großweitzschen: Das Flut holte sich die Straße. Heute verläuft dort die Straße über den neu gebauten Damm.

LVZ

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