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Freiluft Fitness Crew von Fisherman’s Friend StrongmanRun begeistert

Nach dem Hindernislauf Freiluft Fitness Crew von Fisherman’s Friend StrongmanRun begeistert

Die Sportler von der Schladitzer Bucht haben es geschafft! Am 20. August 2016 traten sie zum Fisherman's Friend StrongmanRun an die Startlinie, um den Hindernislauf bei Nacht zu bewältigen. Das Team belegte in der 10 km Challenge einen respektablen 35. Platz, von wohl gemerkt 95 gelisteten Mannschaften.

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Die Freiluft Fitness Crew hat es geschafft!

Quelle: Fisherman's Friend StrongmanRun

Natürlich sind es in erster Linie nicht die Platzierungen, die beim Fisherman's Friend StrongmanRun den Ausschlag geben. Vielmehr ist es der Spirit, den eine Veranstaltung wie diese mit sich bringt. Coole Leute, fette Beats, eine atemberaubende Kulisse, inmitten eines der wohl schönsten Industriedenkmale Mitteldeutschlands, der Stadt aus Eisen. Das ist es, was Jahr für Jahr immer mehr Sportler nach Ferropolis zieht.

Insgesamt trotzten am 20. August mehr als 2.300 Starter, darunter immerhin 566 Frauen, Wind und Wetter und gingen um 22.00 Uhr an den Start.

Die Sportler von der Schladitzer Bucht waren in der Woche vor dem Lauf vom Verletzungspech geplagt. So mussten Ronny Birk und Sebastian Ebeling jeweils wegen einer Muskelverletzung absagen. Doch für Verstärkung wurde prompt gesorgt. Spontan sprang die Freundin von Crew Mitglied Martin Faust, Susan Müller ein. Für Sebastian Ebeling wurde kurzerhand ein weiterer Freiluft Fitness Sportler, Steven Eisenschmidt verpflichtet.

Während sich Martin Faust als Alleinkämpfer an der Urdistanz des Fisherman's Friend StrongmanRun, den 20 Kilometern versuchte, gingen die anderen vier wagemutigen Läufer in die Rookie-Runde.

Und scheinbar hatte Martin die Sieben-Meilen-Stiefel eingepackt. Er benötigte für die Doppelrunde, gespickt mit insgesamt 40 Hindernissen, 1 Stunde 49 Minuten und 42 Sekunden und belegte damit den 40. Platz von höre und staune 1353 Startern über diese Distanz. Selbst ein wenig von seiner guten Leistung überrascht, erzählte er im Ziel, dass es ihm vor allem die Kulisse und „das ganze drum herum“ angetan haben. „Die Hilfsbereitschaft unter den Läufern macht das gewisse Etwas aus. Alle sind freundlich, alle haben Spaß, wollen gemeinsam eine schöne Zeit verbringen. Das macht den Fisherman's Friend StrongmanRun zu etwas ganz besonderem“, erzählt ein ziemlich erschöpfter, aber überglücklicher Martin Faust direkt nach dem Zieleinlauf.

Auch für das Team Freiluft Fitness lief es mehr als gut. Die vier Starter wollten es im ersten Jahr in der Stadt aus Eisen nicht übertreiben und vielmehr den Lauf „erleben“. Aus diesem Grund gingen zunächst Susan, Steven, Ringo und Tim die Rookie-Runde zusammen an. Doch mitten im Gewusel der tausenden Starter verlor sich das Team aus den Augen, so dass doch jeder zum Einzelkämpfer wurde. Wobei „Einzelkämpfer“ beim Fisherman's Friend StrongmanRun der falsche Begriff ist. „Im Grunde genommen sind wir hier alle eine große Familie“, versichert uns Susi. Immer, wenn Sie beispielsweise an einem Hindernis Hilfe benötigte, reichte ihr jemand eine helfende Hand. Teamwork unter Gleichgesinnten eben.

Nachdem alle Zielzeiten der Läufer addiert waren, stand auch das Mannschaftsergebnis fest. Und das kann sich sehen lassen. Platz 35 von 95 Teams. RESPEKT!

Der Funke ist in jedem Fall bei allen übergesprungen. Auch im kommenden Jahr wollen die Freiluft Fitness Sportler wieder beim größten Lauf Abenteuer in Mitteldeutschland dabei sein.

„Denn es macht schon mal Spaß, sich so richtig dreckig zu machen, durchs Wasser zu pirschen und über Strohballen zu robben“, erzählt Steven mit einem Lächeln im Gesicht. Ringo wird vor allem das imposante Lichtermeer aus unzähligen Farben im Gedächtnis bleiben. Die angestrahlten Industriebagger und das technische „Know-how“, welches aufgefahren wurde, um die Strecke vollständig zu beleuchten ist „einzigartig“, wie er sagt.

In jedem Fall wird der Fisherman's Friend StrongmanRun „Go Dark“ in Ferropolis den fünf Lauffreunden noch lange in Erinnerung bleiben. Als ein Event, dass man in Zukunft nicht mehr missen will, weil es einfach einzigartig ist.

In Deutschland geht die Laufserie der britischen Kultmarke jetzt erst einmal in die Winterpause. Allerdings geht es international munter weiter. Hellendorn in den Niederlanden, Rovereto in Italien und Paarl in Südafrika sind die nächsten Stopps des Rennzirkus.

Für die StrongmanRunner aus Leipzig sind im kommenden Jahr unter anderem die „Mutter aller Hindernisläufe“ am 20. Mai auf dem Nürburgring und die Heavy Metall Variante des Laufs in Wacken am 17. Juni interessant. Besonderes Schmankerl: 2017 feiert der Fisherman's Friend StrongmanRun sein 10-jähriges Jubiläum.

PM

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Weitere Infos zum legendären Hindernislauf gibt es unter www.strongmanrun.de mehr

Anmeldung

Go Dark in Ferropolis!

Hier können Sie sich für den Fisherman's Friend StrongmanRun 2016 anmelden.

Das Startgeld ist gestaffelt nach Streckenlänge und Startplatz (kurze Distanz ab 44 Euro, lange Distanz ab 69 Euro). Das Teilnehmerfeld ist limitiert.

Die Gebühr beinhaltet die offizielle Starterlaubnis, die Startnummer, die Finisher Medaille, das offizielle Finisher-Shirt von Brooks, die offizielle Zeitabnahme sowie die Verpflegung. Weitere Goodies werden den Starterunterlagen beigepackt.

Anreise & Parken

A9 aus Richtung Berlin/München: Verlassen Sie die Autobahn A9 an der Abfahrt Dessau Ost und fahren Sie nach rechts in Richtung Oranienbaum. In Oranienbaum biegen Sie rechts ab auf die Bundesstraße 107 in Richtung Gräfenhainichen. Etwa einen Kilometer nach der Ortsdurchfahrt Jüdenberg biegen Sie links ab auf die ausgeschilderte Zufahrtsstraße nach Ferropolis.

Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Gebühren: 3 Euro pro Fahrzeug für das Eventwochenende.