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Berichte: Al-Bakr radikalisierte sich in Berlin – Hinweis vom US-Geheimdienst

Berichte: Al-Bakr radikalisierte sich in Berlin – Hinweis vom US-Geheimdienst

Dschaber al-Bakr hat sich offenbar bei einem Imam in Berlin radikalisiert, berichtet der Spiegel. Der entscheidende Hinweis zu seiner Spur soll der US-Geheimdienst geliefert haben.

In einer Paunsdorfer Wohnung wurd Dschabar al-Bakr festgenommen.

Quelle: dpa

Leipzig. Der Terrorverdächtigte Dschaber al-Bakr soll in Berlin zum radikalen Islam gekommen sein. „Mein Bruder hat sich in Deutschland radikalisiert“, sagte sein Bruder Alaa al-Bakr dem „Spiegel“.

Berichten zufolge hat sich Al-Bakr in der zweiten Septemberhälfte in Berlin aufgehalten. Unter anderem habe er in dieser Zeit den Berliner Flughafen als mögliches Anschlagsziel ausgespäht. Dabei habe er auch eine Kontaktperson getroffen.

Dschaber al-Bakr hatte sich am Mittwoch in der Untersuchungshaft das Leben genommen. Ausschlaggebend für seine Radikalisierung war laut „Spiegel“ ein Berliner Imam. Er habe Dschaber einer Gehirnwäsche unterzogen und ihn aufgefordert, in Syrien zu kämpfen. Im September 2015 habe sich der junge Mann in Syrien dem IS angeschlossen.

Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ bekamen die deutschen Sicherheitsbehörden in der vergangenen Woche einen entscheidenden Hinweis zu dem geplanten Bombenanschlag von einem US-amerikanischen Geheimdienst, der wohl die Kommunikation des Syrers überwachte.

Demnach soll der US-Geheimdienst mehrere Telefongespräche von Dschaber al-Bakr abgehört haben – darunter auch jene mit mutmaßlichen IS-Kontaktleuten in Syrien, berichtet das Blatt. Darin soll der 22-jährige Asylbewerber auch über die Sprengstoffherstellung und seine Anschlagspläne gesprochen haben.  

„Zwei Kilo sind fertig“, soll Dschaber al-Bakr seinem IS-Kontaktmann mitgeteilt haben. Gemeint war damit offenbar der von ihm produzierte Sprengstoff. Außerdem nannte Al-Bakr auch ein mögliches Anschlagsziel. Ein „großer Berliner Flughafen“ sei „besser als Züge“, berichtet die „Welt am Sonntag“.

 

Das Telefonat soll ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass sich die Behörden in Sachsen am Samstag schließlich zum Zugriff entschieden.

LVZ

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