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Grünen-Kandidatin zieht Klage zurück - Neuer Leipziger Stadtrat kann sich bald konstituieren

Grünen-Kandidatin zieht Klage zurück - Neuer Leipziger Stadtrat kann sich bald konstituieren

Alrun Tauché hat ihre Klage gegen die Teilneuwahl des künftigen Stadtrates im Leipziger Norden zurückgezogen. Wie die Grünen-Politikerin am Mittwoch erklärte, erfolgte die Rücknahme nicht aus Resignation, „aber es musste abgewogen werden, ob man sich dem langwierigen Prozess der gerichtlichen Auseinandersetzung aussetzt, oder den Blick wieder nach vorn, auf neue Aufgaben richtet“.

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Alrun Tauché war Spitzenkandidatin der Grünen im Wahlkreis 9. (Archivfoto)

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Zurück bleibe zumindest das ungute Gefühl, „wegen eines Nazis, das Stadtratsmandat verloren zu haben“, so Tauché weiter.

Die Grünen-Politikerin hatte beim ersten Urnengang im Mai ein Mandat für die künftige Ratsversammlung errungen. Wenig später wurde bekannt, dass der NPD-Kandidat Alexander Kurth, der ebenfalls in Tauchés Wahlkreis angetreten war, widerrechtlich auf dem Wahlzettel stand. Die Landesdirektion ordnete eine Wiederholung im betroffenen Wahlkreis 9 an. Beim erneuten Urnengang im Oktober ging die Spitzenkandidatin von Bündnis90/Die Grünen auch aufgrund der erheblich geringeren Wahlbeteiligung leer aus.

„Das war eine bittere Enttäuschung, weil nicht wenige Wählerinnen und Wähler wollten, dass wir Grünen im Norden aktiv sind, unsere Themen und Konzepte voranbringen“, erklärte die Politikerin am Mittwoch. Der Wille der Wähler sei durch die Teilneuwahl nun aber auf der Strecke geblieben.

Tauché hofft nun, dass der neue Stadtrat bald handlungsfähig werden kann. Ihre Klage sollte das Zusammenkommen nicht weiter behindern. Nach Veröffentlichung des offiziellen Endergebnisses am vergangenen Samstag im Amtsblatt sind bis zum kommenden Wochenende Einsprüche möglich. So hatte auch SPD-Kandidat Hassan Soilihi Mzé bereits im Vorfeld rechtliche Schritte erwogen, nachdem er seinen im ersten Wahlgang errungen Stadtratssitz bei der Nachwahl an die CDU verloren hatte.

Erst nach Ende der Wahlprüfungsfrist am 25. November und der Entscheidung über die erfolgten Einsprüche kann sich der Leipziger Stadtrat neu konstituieren. Bis dahin bleibt das alte Plenum noch im Amt.

mpu

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