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Leipzigs Linke startet Bürgerbegehren zum Freiheits- und Einheitsdenkmal

Leipzigs Linke startet Bürgerbegehren zum Freiheits- und Einheitsdenkmal

Die Linkspartei in Leipzig startete am Montag ihre Initiative für ein Bürgerbegehren zum Freiheits- und Einheitsdenkmal. Die offizielle Anzeige dazu sei an Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) gegangen, heißt es in einer Mitteilung.

Umstritten in Leipzig: Die Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz.

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Während des Stadtratswahlkampfs sollen die 22.000 Unterschriften dafür gesammelt werden. Die Liberalen nannten das Vorgehen „unanständig“.

Bislang sei es Konsens gewesen, „dass mit der Erinnerung an die Friedliche Revolution kein Wahlkampf gemacht wird“, so Leipzigs stellvertretender FDP-Vorsitzender René Hobusch in einer ersten Reaktion. Hobusch nannte die Befragung ein Feigenblatt für die grundsätzliche Ablehnung des Denkmals durch die Linke. Er bemängelte außerdem, dass für ein Parteianliegen „die Kommunikationskanäle der steuerfinanzierten Stadtratsfraktion genutzt werden.“ Am 25. Mai wählt Leipzig ein neues Stadtparlament.

Mindestens 22.000 Unterschriften sind nötig, um einen Bürgerentscheid auf den Weg zu bringen. „Sind Sie dafür, dass in der Stadt Leipzig ein aus Bundes- und Landesmitteln finanziertes Freiheits- und Einheitsdenkmal errichtet wird?“ – Über diese Frage sollen die Leipziger nach den Vorstellungen der Linkspartei dann am 31. August (Landtagswahl) abstimmen. Zu viele Fragezeichen sieht die Partei bei der Errichtung des Denkmals.

Die Partei kritisiert die umstrittene künstlerische Umsetzung ebenso wie den geplanten Ort der Erinnerung: Dem Wilhelm-Leuschner-Platz fehle es an Authentizität. Gleichzeitig würden die Ereignisse der Friedlichen Revolution 1989 auf das Ergebnis hin – die deutsche Einheit – „kanalisiert“. Das erschwere Zeitzeugen die Identifikation mit dem Denkmal.

„Soll das Vorhaben Identität und historisches Wissen vermitteln, so muss es akzeptiert werden und räumlich wie historisch stimmig sein“, heißt es in der Mitteilung der Linkspartei.

Evelyn ter Vehn

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