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Wahlen 2014
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SPD und Grüne bereiten sich auf Sondierungsgespräche mit CDU vor

SPD und Grüne bereiten sich auf Sondierungsgespräche mit CDU vor

Nach der Landtagswahl in Sachsen bereiten sich sowohl SPD als auch Grüne auf Gespräche mit der CDU vor. Der Landesvorstand der sächsischen Union wollte am Montagabend über die Aufnahme von Sondierungsgesprächen entscheiden.

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Ministerpräsident Tillich (r) und SPD-Spitzenkandidat Dulig im Landtag.

Quelle: Hendrik Schmidt

Dresden. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hatte bereits am Wahlabend Gespräche mit SPD und Grünen als einzige Optionen genannt.

Die CDU mit Spitzenkandidat Tillich hatte bei der Wahl zwar ihr bisher schlechteste Ergebnis eingefahren, ist mit 39,4 Prozent der Stimmen aber nach wie vor stärkste Kraft im Landtag. Nach dem Scheitern der FDP (3,8 Prozent) ist sie auf einen neuen Koalitionspartner angewiesen. Die SPD wird nach den Worten von Parteichef Martin Dulig selbstbewusst in die Gespräche gehen, will aber alles Weitere Schritt für Schritt erledigen. „Jetzt rede ich noch nicht über den Schlusspunkt eines Koalitionsvertrages und die Überschriften, sondern jetzt rede ich erstmal darüber, dass es Sondierungsgespräche gibt. Der Ball liegt generell bei der CDU“, sagte Dulig am Montag. Die Union müsse erst einmal zu den Gesprächen einladen: „Dann werden wir sehen, wie es weitergeht.“

Die SPD hatte sich bei der Wahl leicht auf 12,4 Prozent verbessert.  „Mir ist noch nichts von einer Einladung bekannt“, sagte am Montag auch Grünen-Landesgeschäftsführer Till Käbsch. „Zu Kontakten und Gesprächen sind wir aber natürlich bereit.“ Grünen-Landesvorstand und Parteirat wollten im Laufe des Tages über das Ergebnis von nur 5,7 Prozent beraten und Ursachenforschung betreiben. „Woran hat es gelegen, dass wir deutlich weniger mobilisieren konnten als erhofft?“ Und natürlich gehe es dabei auch um die erwartete Gesprächseinladung der CDU, so Käbsch. Erleichtert zeigten sich die im neuen Landtag vertretenen Parteien über das Ausscheiden der NPD.

Die Rechtsextremen hatten den Wiedereinzug nur um 809 Stimmen verpasst, wie die Landeswahlleitung mitteilte. Die Auszählung hatte sich am Sonntagabend zur Zitterpartie entwickelt. Stundenlang hatte es so ausgesehen, als ob die Rechtsextremen es nach 2004 und 2009 zum dritten Mal in den Landtag schaffen würden. Erst kurz vor Verkündung des vorläufigen amtlichen Endergebnisses in der Nacht war klar, dass sie draußen bleiben.

dpa

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