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Quoll-Nachwuchs im Vulkanstollen

Zuchterfolg Quoll-Nachwuchs im Vulkanstollen

Vor rund 100 Tagen wurden sechs junge Quolls, zu deutsch Tüpfelbeutelmarder (Dasyurus viverrinus), im Vulkanstollen der Tropenerlebniswelt Gondwanaland geboren. Damit hat die neu eröffnete Tropenhalle, die bereits mehr als 970.000 Zoogäste besucht haben, ihren ersten Säugetier-Nachwuchs.

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Erster Säugetiernachwuchs in der Tropenerlebniswelt.

Quelle: Zoo Leipzig

Mit der erfolgreichen Zucht ist ein zoologisch herausragender Erfolg gelungen. Der Zoo Leipzig hat derzeit weltweit nicht nur die einzigen Quolls außerhalb Australiens in seinem Bestand, sondern hat die lediglich noch in Tasmanien in freier Wildbahn lebenden Tiere nun erstmals seit mehr als 35 Jahren erfolgreich in Europa gezüchtet.

„Wir sind stolz auf diese Nachzucht. Sie ist Ausdruck dafür, dass wir in Gondwanaland beste Bedingungen für die Bewohner geschaffen haben. Baulich genauso wie im Bereich der Pflege und des Kuratoriums“, betont Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Tüpfelbeutelmarder sind in der Haltung sehr anspruchsvoll und die Zucht der scheuen Tiere gilt in der Fachwelt als schwierig. Aus diesem Grund geben Australier ihre Tiere nur selten außer Landes. Um in Gondwanaland diese Art von Beuteltieren zeigen zu können, musste sich der Zoo Leipzig nach australischem Recht zertifizieren lassen. Mehr als ein Jahr hat es gedauert, bis die Genehmigung erteilt war und die sechs Tiere nach Leipzig kamen. Damit Quolls langfristig außerhalb Australiens gezeigt werden können, sind die Nachkommen äußerst wichtig. Bei einer Lebenserwartung von etwa drei bis maximal fünf Jahren ist die Fortpflanzungszeit auf die ersten beiden Jahre beschränkt. Umso größer ist die Freude angesichts des knappen Zeitfensters, dass die Zuchtbemühungen gleich im ersten Anlauf von Erfolg gekrönt sind. Um die Aufzucht der Jungtiere nicht zu stören, bleibt die Mutter mit den Kleinen vorerst im rückwärtigen Bereich von Gondwanaland.

PM

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