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Leipziger Zoo öffnet Löwen-Savanne erstmals nach Ausbruch wieder

Kigali und Majo auf Erkundungstour Leipziger Zoo öffnet Löwen-Savanne erstmals nach Ausbruch wieder

Gut vier Monate nach dem Löwenausbruch im Leipziger Zoo ist das Außengehege für die Raubkatzen zum ersten Mal wieder geöffnet worden. Majo und seine neuer Partnerin Kigali erkundeten vorsichtig die mit zusätzlichen Barrieren gesicherte Savanne.

Die Löwen Kigali und Majo aus dem Leipziger Zoo sind jetzt gemeinsam auf der Außenanlage zu sehen
 

Quelle: Maria Saegebarth/Zoo Leipzig

Leipzig.  Auf diesen Tag hatten die Raubkatzen-Fans lange gewartet: Im Leipziger Zoo ist das Freigehege für die Löwen wieder geöffnet. Nach dem Löwenausbruch im September, bei dem der eineinhalbjährige Motshegetsi erschossen werden musste, blieb die Löwensavanne gesperrt und wurde umgebaut. Unter anderem umgeben nun ein auf acht Meter verbreiterter Wassergraben und ein Zaun aus Stahlstäben mit einer Höhe von 1,30 bis 1,50 Metern die Anlage.

Die Löwen Majo und Kigali erkunden erstmals gemeinsam das Außengehege im Leipziger Zoo.

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Kigali und Majo hätten das Areal bei ihrer ersten Tour noch vorsichtig und zurückhaltend erkundet, teilte der Zoo am Freitag mit. Nun würden die beiden Katzen zunehmend mutiger, raufen miteinander und testen auch die Beschäftigungselemente auf ihre Eignung. Die ältere Kigali habe die Führung des Duos übernommen. Für Majo, der am 29. September 2016 ebenfalls aus seinem Gehege ausbrechen konnte, aber wieder eingefangen wurde, war es die erste Rückkehr ins Freie nach dem tragischen Verlust seines Zwillingsbruders.

Behutsame Annäherungsphase

Als Nachfolger für den getöteten Motshegetsi kam Kigali im November aus Frankreich nach Leipzig. Die knapp drei Jahre alte Löwendame war zunächst in einem abgetrennten Bereich mit Sichtschieber gehalten worden, um den beiden Raubkatzen Zeit zum Kennenlernen zu geben. Anfang Januar wurden sie zusammengeführt. „Die Vergesellschaftung der beiden Löwen ist bislang gut gelungen und es hat sich ausgezahlt, dass wir mit viel Ruhe und Geduld an die herausfordernde Aufgabe der Zusammengewöhnung gegangen sind“, sagte Seniorkurator Gerd Nötzold am Freitag.

Zoobesucher können das Duo in den kommenden Tagen auf der Außenanlage Makasi Simba beobachten – wenn es die Temperaturen zulassen. Aufgrund der Kälte kommen die Löwen nur zeitweise nach draußen, so der Zoo. In der übrigen Zeit sind Kigali und Majo in der Besucherhöhle zu sehen. Während der Winterferien lockt der Zoo auch mit einem bunten Programm für Kinder. Unter anderem sind vom 11. bis 26. Februar dienstags und donnerstags jeweils um 11 Uhr 90-minütige Ferientouren geplant, die zeigen, wie die Zoo-Tiere im Winter wohnen. Montags und mittwochs um 11 Uhr gibt es eine Regenwald-Entdeckertour. Täglich von 10 bis 16 Uhr öffnet im Palmensaal eine kostenlose Bastelwerkstatt.

Von Robert Nößler

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