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Nashorn Samia verlässt den Zoo Leipzig und macht sich auf den Weg nach Osaka

Von Leipzig nach Japan Nashorn Samia verlässt den Zoo Leipzig und macht sich auf den Weg nach Osaka

Mit einem wichtigen Auftrag hat sich Nashornweibchen Samia am Dienstag vom Zoo Leipzig aus auf den Weg nach Japan gemacht: Das junge Spitzmaulnashorn soll in Osaka heimisch werden und perspektivisch bei der stark vom Aussterben bedrohten Tierart für Nachwuchs sorgen.

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Nashorn Samia verlässt den Zoo Leipzig in Richtung Japan.

Quelle: Zoo Leipzig

Die Entscheidung für den interkontinentalen Transfer wurde auf Basis der Erhaltungszuchtprogramme von Europa und Asien getroffen, in denen wissenschaftlich aufbereitete genetische Aspekte bei der Zusammenstellung eines geeigneten Zuchtpaares entscheiden. Samia wird von Leipzig bis Osaka von einem japanischen Tierarzt begleitet und kann so rund um die Uhr betreut werden. „Ziel ist es, auf beiden Kontinenten die Erhaltungszuchtprogramme so zu managen, dass eine stabile, selbsterhaltende Zoopopulation als Backup für die vom Aussterben bedrohte Wildpopulation erreicht wird“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Dafür sei es zwingend notwendig, auch interkontinental zusammenzuarbeiten und den Tierbestand entsprechend auszutauschen Bewohner erobern Kiwara-Kopje Während Samia in den vergangenen Wochen ein Training zur Transportvorbereitung durchlaufen hat, haben die beiden anderen Nashornweibchen im Zoo Leipzig ihre neue Heimat, die Kiwara-Kopje, in Besitz genommen.

Nandi fühlt sich in der weitläufigen Fels- und Steppenlandschaft bereits heimisch und zeigt sich täglich den Besuchern, die von einem erhöhten Steg aus faszinierende Beobachtungspunkte erreichen. Auch die beiden Geparden sowie die Husarenaffen haben mittlerweile die Ende April eröffnete Landschaft erkundet. In die angrenze Anlage sind heute die Klippschliefer umgezogen. Im Anschluss an die Eingewöhnung hinter den Kulissen werden die Tiere in den nächsten Tagen sukzessive an das neue Gehege gewöhnt.

PM

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