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Okapiweibchen Abeni wird ein Jahr alt

Geburtstag im Zoo Leipzig Okapiweibchen Abeni wird ein Jahr alt

Freude im Okapi-Wald: Das am 25. August letzten Jahres geborene Okapiweibchen Abeni wird am Mittwoch ein Jahr alt. Für den Zoo Leipzig war die Geburt etwas ganz Besonderes. Seit der Eröffnung des Okapi-Waldes im Oktober 2005 hatten alle Verantwortlichen auf diesen Zuchterfolg hingearbeitet.

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Okapiweibchen Abeni wird ein Jahr alt.

Quelle: Zoo Leipzig

„Wir sind überaus glücklich, dass sich Abeni in den vergangenen Monaten so positiv entwickelt hat und wir den Grundstein für die weitere Zucht dieser bedrohten Tierart legen konnten“, freut sich Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

Abeni hat seit der Geburt ordentlich an Größe zugelegt und das Geburtsgewicht von anfänglich 25 kg auf aktuell 178 kg steigern können. Auch sonst ist sie äußerst lebendig und neugierig im Wesen. Tagtäglich geht sie mit Mutter Zawadi (geb. am 25.05.2009 in Stuttgart, seit 2011 in Leipzig) auf Erkundungstour durch den Wald und tobt des Öfteren übermütig über die Anlage. Vater Kimdu (geb. am 11.05.2005 in Rotterdam, seit 2007 in Leipzig) beobachtet die Szenerie vom Nachbargehege aus. Vater und Tochter hatten bisher nur am Zaun Kontakt, da eine Vergesellschaftung der einzelgängerisch lebenden Tiere nicht angedacht ist. Abeni wird den Zoo Leipzig voraussichtlich im nächsten Jahr verlassen, um Platz für neuen Nachwuchs zu machen.

Die Haltung der äußerst scheuen Okapis (Okapia johnstoni) gilt als anspruchsvoll und unterliegt strikten Richtlinien. Umso größer ist der Zuchterfolg für den Zoo Leipzig einzuordnen. In Deutschland wird nur in sechs Zoologischen Einrichtungen diese Tierart gehalten. Zu den regelmäßigen Züchtern zählen u.a. die Zoos in Frankfurt am Main, Berlin und Stuttgart. Nach Schätzungen der IUCN leben im hauptsächlichen Verbreitungsgebiet der Demokratischen Republik Kongo nur noch 10.000 bis 35.000 Tiere, und die Bestandzahl nimmt weiter stetig ab. Die Gründe hierfür liegen in der Lebensraumzerstörung durch Brandrodungen, den bürgerkriegsähnlichen Zuständen und in der Wilderei. Der Erhalt dieser Tiere im natürlichen Habitat hängt stark von den initiierten Schutzprojekten und Wildreservaten ab.

PM

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