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Zoo Leipzig zieht Jahresbilanz und blickt auf 2016 voraus

Fazit Zoo Leipzig zieht Jahresbilanz und blickt auf 2016 voraus

Der Zoo Leipzig gewinnt weiter an Attraktivität. Mit der Eröffnung der Affeninseln im März, der Kiwara-Kopje im April, der Kongresshalle am Zoo samt Konzertgarten im Mai sowie dem Bärenburg-Spielplatz im Juli hat der Zoo im Jahr 2015 zahlreiche Projekte auf dem Weg zum Zoo der Zukunft fertiggestellt.

Elefantenkuh Thura bei der Fußpflege

Quelle: Zoo Leipzig

Der Zoo Leipzig gewinnt weiter an Attraktivität. Mit der Eröffnung der Affeninseln im März, der Kiwara-Kopje im April, der Kongresshalle am Zoo samt Konzertgarten im Mai sowie dem Bärenburg-Spielplatz im Juli hat der Zoo im Jahr 2015 zahlreiche Projekte auf dem Weg zum Zoo der Zukunft fertiggestellt. „Die neuen Anlagen sind Anziehungspunkte auf dem Zoorundgang und werden von den Besuchern gut angenommen“, resümiert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. In 2015 werden ca. 1,65 Millionen Besucher im Zoo gewesen sein. Damit liegt der Zoo etwa elf Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dies ist vor allem auf die extremen Wetterbedingungen dieses Jahres zurückzuführen.

Auch aus tierischer Sicht liegt ein ereignisreiches Jahr 2015 hinter dem Zoo Leipzig. Mit den Nachzuchten bei den Wildpferden, Rothschild-Giraffen, Zwergflamingos und Strahlendreikielschildkröten sowie der Auswilderung von Przewalskipferd Rabea in der Mongolei sind wichtige Beiträge für den Artenschutz geleistet worden. „Neben den Erfolgen wiegen der krankheitsbedingte Verlust von Angola-Löwin Luena sowie der tragische Ausgang beim Elefantenjungtier jedoch schwer“, erklärt Prof. Junhold rückblickend. Umso größer seien die Hoffnungen, dass die zwischen Dezember und März anstehende Geburt bei Elefantenkuh Thura einen positiven Ausgang findet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die 41-Jährige absolviert ein tägliches Lauf- und Kommandotraining. Neben der Elefantengeburt wird im neuen Jahr u.a. Nachwuchs bei den Menschenaffen, Tapiren und bei den Tigern erwartet.

Neues aus der Kiwara-Kopje

In der Kiwara-Kopje, der neuen Heimat für Geparde, Husarenaffen und Spitzmaulnashörner steht zwar noch keine Geburt an, jedoch läuft das Zuchtmanagement bei den vom Aussterben bedrohten Dickhäutern auf Hochtouren. Der in diesem Jahr aus Hannover zurückgekehrte Bulle Ndugu hat Sarafine und Nandi bereits gedeckt. Neu dazugekommen ist in dieser Woche Nashornweibchen Saba. Sie ist die Mutter von Sarafine und hat bis 2003 bereits in Leipzig gelebt. Da sie seit 2000 keinen Nachwuchs mehr hatte, ist sie auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) nun zurückgekehrt, um gegebenenfalls in der neuen Anlage erfolgreich gedeckt zu werden. „Wir waren in den vergangenen Jahren in der Nashornzucht sehr erfolgreich und hoffen, dass wir den hohen Erwartungen auch in der neuen Konstellation gerecht werden können“, sagt Prof. Junhold. Neben der Zucht der Spitzmaulnashörner ist auch die weitere Vergesellschaftung der drei Arten in der Kiwara-Kopje eine Aufgabe für 2016 – noch sind die Husarenaffen in einem geschützten Bereich separiert, die Zusammengewöhnung läuft behutsam weiter. „Es handelt sich um ein Projekt mit offenem Ausgang. Wir haben mit der Vergesellschaftung der drei Arten Neuland betreten“, erklärt der Zoodirektor.

Neue Projekte im Zoo der Zukunft

Weiter gehen auch die Arbeiten am Koala-Haus, das im Sommer 2016 eröffnet werden soll. In dieser Woche wurde der Estrich gegossen, so dass in den kommenden Wochen der Innenausbau voranschreiten kann. Parallel dazu laufen intensive Gespräche mit dem EEP-Koordinator, der sich für die Zuweisung von Koalas an den Zoo Leipzig verantwortlich zeichnet. Wann entsprechende Tiere einziehen werden, ist derzeit noch nicht terminiert.
Mit dem heutigen Tag haben die Abbrucharbeiten am alten Raubtierfelsen neben der Tropenerlebniswelt Gondwanaland begonnen. Im Einklang mit dem Denkmalschutz werden Teile der historischen Anlage in die neu entstehende Hochgebirgslandschaft integriert. Die übernetzte Anlage namens Himalaya wird ab 2017 die neue Heimat für die vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden sowie die Roten Pandas. Zudem wird die Geier-Voliere in den Gesamtkomplex integriert.

„Der Zoo der Zukunft nimmt weiter Gestalt an. Mit den vollendeten Projekten und den laufenden Maßnahmen haben wir den Zoo Leipzig enorm entwickelt. Er ist schon jetzt in einem hervorragenden Zustand“, freut sich Zoodirektor Prof. Jörg Junhold, der gleichzeitig bekannt gab, dass die Preise im kommenden Jahr stabil bleiben. Er verspricht: „Auch in 2016 werden wir für die uns anvertrauten Tiere und unsere Besucher bestmögliche Bedingungen schaffen.“ Die in 2016 anstehenden Jubiläen der Tropenerlebniswelt Gondwanaland (5 Jahre), des Elefantentempels Ganesha Mandir (10 Jahre) sowie von Pongoland (15 Jahre) zeugen von der langjährigen Entwicklung des Zoo der Zukunft und versprechen schöne Highlights im neuen Jahr.

PM

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