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Panorama "Dresden 1945" im Panometer Dresden

Tragik und Hoffnung einer europäischen Stadt Panorama "Dresden 1945" im Panometer Dresden

Das monumentale 360°-Panorama "Dresden 1945" von Yadegar Asisi hat vom 16. Januar bis 29. Mai 2016 erneut auf eine Zeitreise ins Jahr 1945 nach den Bombardierungen von Dresden geführt.

Das monumentale 360°-Panorama führte vom 16. Januar bis 29. Mai 2016 auf eine Zeitreise ins Jahr 1945 nach den Bombardierungen von Dresden.

Quelle: @asisi

Im Panometer Dresden ist nachzuerleben, wie innerhalb von Tagen aus einer jahrhundertealten, blühenden Kulturmetropole eine Wüste aus Ruinen wurde.

Im Maßstab 1:1 zeigt das in Zusammenarbeit mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr entstandene Riesenrundbild die Stadt Dresden nach den Bombenangriffen im Februar 1945. Von der 15 Meter hohen Besucherplattform im Inneren des Riesenrundbildes erschließen sich dem Betrachter die Ausmaße der Zerstörungen wie vor über 70 Jahren vom Rathausturm. Mit etwa 30 Metern Höhe und 100 Metern Umfang führt "Dresden 1945" auf eine nachdenklich stimmende Zeitreise. Neben der Tragik verkörpert Dresden aber auch Hoffnung. Steht die Stadt doch wegweisend für ihre Wiedererstehung bis in die Gegenwart und zeigt damit einen unbändigen Lebenswillen.

Der Bogen der Stadtentwicklung bis hin zum Nationalsozialismus und dem Bombenkrieg wird den Besuchern in einer begleitenden multimedialen Ausstellung um das Panorama herum nahe gebracht. Der Wiederaufbau nach 1945 wird unter Einbeziehung von Zeitzeugen der Bombardements und der Nachkriegstage thematisiert. Verschiedene Dresdner berichten aus ihren Kindheits- und Jugendtagen und geben dem Antrieb, die zerstörte Stadt zu enttrümmern und ein neues Leben zu beginnen, ein Gesicht. Dresden gilt als ein Paradebeispiel für den Wiederaufbau der Stadt zu DDR-Zeiten und nach der Wende bis in die Gegenwart. Die Wiedererstehung von Dresden als Beispiel für sozialistische Bautradition, Nachwende-Architektur und Rekonstruktion historischer Bausubstanz entlässt den Besucher aus dem mit dem German Design Award ausgezeichneten Panorama-Projekt 71 Jahre nach Kriegsende 1945.

Yadegar Asisi hat die bewegte Geschichte der Stadt Dresden mit zwei Panoramen gewürdigt, die kaum gegensätzlicher sein können und im Wechsel gezeigt werden: Während "Dresden 1945" das in Asche liegende Dresden auf seinem Tiefpunkt zeigt, stellt "Dresden im Barock" die Stadt auf dem Höhepunkt ihres barocken Glanzes unter August dem Starken und seinem Nachfolger vor. Vom 4. Juni 2016 bis Neujahr 2017 ist das Riesenrundbild zum barocken Elbflorenz wieder im Panometer Dresden zu erleben.

PM
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