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1. FC Lok verbannt "Scenario" aus Stadion – Vorstand: Existenz des Vereins gefährdet

1. FC Lok verbannt "Scenario" aus Stadion – Vorstand: Existenz des Vereins gefährdet

Der 1. FC Lok Leipzig hat nach den Ausschreitungen beim Regionalligaauftakt in Babelsberg reagiert und eine Reihe von Sofortmaßnahmen beschlossen. Die Fanvereinigung „Scenario“ erhält bei den Heim- und Auswärtsspielen der Probstheidaer ein „Erscheinungs- und Aufttrittsverbot“.

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Ausschreitungen vor dem Spiel zwischen dem SV Babelsberg und Lok Leipzig: Fans beider Lager gehen im Stadion aufeinander los.

Quelle: MAZ Online

Leipzig. Fahnen, Banner und andere Symbole der Gruppe sind demnach im Stadion nicht mehr erlaubt. Das teilten Vorstand und Aufsichtsrat des 1. FC Lok in einem gemeinsamen Offenen Brief mit.

Bei den Krawallen während und nach der Babelsberg-Partie am vergangenen Sonnabend, seien nachweislich Mitglieder von „Scenario“ beteiligt gewesen, heißt es in dem Schreiben. Das belegten Videoaufzeichnungen. Scenario-Mitglieder hätten sich auch an rechtsradikalen Gesängen beteiligt. Zudem stufe der Verfassungsschutz in Sachsen die Vereinigung als rechtsextrem ein. Gegen die Täter wollen die Leipziger Clubchefs gemeinsam mit Babelsberg 03 bundesweite Stadionverbote beantragen.

Bei Auswärtsspielen sollen auch die gastgebenden Vereine die neue Linie umsetzen. „Der 1. FC Lok bittet alle Vereine der Regionalliga, diese Entscheidung im Rahmen des jeweiligen Hausrechts mitzutragen“, erklärte der Vorstand.

Für die Zukunft will der Verein einen Fanbeirat installieren, der das Präsidium beraten soll. Geplant ist auch einen Ehrenkodex für alle Fanclubs zu entwickeln. Konkrete Schritte will der Viertligist mit seinen Anhängern auf einem Forum am 22. August beraten.

Als ehrenamtlich geführter Verein forderte der Regionalligist auch die Hilfe von Stadt, Polizei, Verband und Fanprojekt. Allein schaffe das der 1. FC Lok nicht. „Von der Lösung hängt allerdings nicht mehr und nicht weniger als die Existenz unseres geliebten Vereins ab“, heißt es in dem Brief weiter.

mro

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