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Abstiegskampf: Lok holt gegen Erzgebirge Aue einen hochverdienten Sieg

Abstiegskampf: Lok holt gegen Erzgebirge Aue einen hochverdienten Sieg

Die Anhänger von Lokomotive Leipzig können durchatmen: Im Heimspiel am Sonnabendnachmittag gegen den Nachwuchs von Erzgebirge Aue haben die Probstheidaer einen 2:0-Sieg eingefahren.

Leipzig. Die Partie sahen im Bruno-Plache-Stadion 1601 Besucher.

Die Lok-Elf stand von Beginn an unter Strom, setzte die Veilchen unter massiven Druck. Aues Trainer Thomas Matheja sah ein "Powerplay" der Blau-Gelben. Die erste Chance entstand aus einer Standardsituation: In der 6. Minute brachte Thorsten Görke eine Ecke in die Mitte, der Ball tanzte durch den Fünfer und strich nur knapp am Pfosten vorbei.

Eine Minute später hatten die Blau-Gelben eine Doppelchance: Albrecht Brummes Schuss aus kurzer Distanz hielt Aues Torwart Michael Arnold glänzend. Auch der Nachschuss von Benjamin Fraunholz brachte nichts Zählbares für die Gastgeber. "Wir hätten in der ersten Halbzeit schon zwei, drei Dinger machen müssen", sagte Loks Benjamin Fraunholz nach der Partie.

Die Probstheidaer ließen nicht locker. Ein Ball von Raik Hildebrandt landete bei Pavel Devaty, der auf Brumme ablegte. Der wollte aus neun Metern ins rechte Eck einschieben, doch Aues Tom Wolny rettete kurz vor der Linie.

Die Veilchen liefen ohne Kicker aus der ersten Mannschaft auf. Scheinbar ein Testlauf, da die Elf von Trainer Thomas Matheja aufgrund der Statuten in den letzten vier Saisonspielen ohne Profis antreten muss. Vielleicht ein Grund, warum von den jungen Auern nichts zu sehen war.

Dafür aber von Lok: Ein Görke-Freistoß segelte hoch in den Sechzehner, niemand kam an das Leder, es sprang auf und knallte an die Latte. Die anschließende Ecke nahm Marcus Saalbach volley - nur knapp über das Gehäuse (29.).

Albrecht Brumme zeigte sich sehr agil, aber ohne Fortuna an seiner Seite. Ein Pressschlag brachte ihm den Ball, er zog in den Strafraum, aber seine flache Reingabe war zu ungenau und fand in der Mitte nur einen Gegenspieler. Halbzeitstand: ein glückliches 0:0 für die Gäste.

Direkt nach der Pause präsentierte sich der Nachwuchs aus dem Erzgebirge besser, tauchte ein paar Mal vor dem Lok-Tor auf. Doch Handfestes gab es trotz der Bemühungen nicht.

In der 64. Minute sorgte Lok wieder für Gefahr: Thorsten Görke brachte einen Freistoß aus 22 Metern auf das gegnerische Tor. Michael Arnold faustete das Leder zur Seite. Die Partie gestaltete sich deutlich ausgeglichener.

Lok-Schlussmann Jan Evers hatte in der 70. Minute zum ersten Mal wirklich Beschäftigung und löste die Aufgabe gut: Er parierte einen Schuss von Aues Felix Kunert, der sich im Strafraum in aussichtsreiche Position gebracht hatte, mit dem Fuß. "Wir standen heute hinten gut. Man hat aber auch gemerkt, dass wir nervös sind. Wenn du nämlich vorne die Tore nicht machst, hast du immer Angst, hinten eine Murmel zu fangen", sagte der Lok-Rückhalt.

In dieser Partie schien tatsächlich alles möglich: Für Lok bot sich eine hundertprozentige Chance (73.), aber der gerade eingewechselte René Heusel brachte den Ball alleinstehend vor dem Veilchen-Torwart nicht zwischen den Pfosten unter. Kurz darauf war der Routinier wieder vor dem Gäste-Tor, Heusel passte das Spielgerät in die Mitte, Aues Dominic Rau lenkte es über die Linie. Der FCE musste den Tor-Bann für die Probstheidaer brechen (75.). "René hat Unruhe gebracht. Das war eine gute Einwechslung von Mike", befand der Auer Übungsleiter Matheja.

Drei Minuten vor Schluss traf Christoph Schulz zum 2:0.

Über die "beste Saisonleistung" (Lok-Trainer Mike Sadlo) freute sich auch Ex-Cheftrainer Achim Steffens, der nach einer dreiwöchigen Kur wieder im Stadion war. "Ich komm' zu den nächsten Heimspielen wieder", versprach das "Maskottchen" Steffens.

Statistik

Aufstellung:

Lokomotive Leipzig

1 Jan Evers, 2 Benedikt Seipel, 8 Jens Werner, 9 Benjamin Fraunholz, 13 Stephan Knoof, 14 Albrecht Brumme, 15 Sebastian Seifert, 16 Raik Hildebrandt, 17 Thorsten Görke, 18 Pavel Devaty, 23 Marcus Saalbach

Erzgebirge Aue II

1 Michael Arnold, 2 Andy Wendschuch, 3 Tom Wolny, 4 Dominic Rau, 5 Andreas Lobsch, 6 Tommy Käßemodel, 7 Robert Nitsche, 8 Sascha Weirauch, 9 Patrick Sonntag, 10 Ivan Ristovski, 11 Erik Fritz Auswechslungen: Felix Kunert für Fritz (39.) / René Heusel für Fraunholz (59.) / Christoph Schulz für Hildebrandt (67.) / Marian Albustin für Weirauch (82.) / Thomas Boroczinski für Nitzsche (85.) / Ronny Mende für Seipel (89.)

Gelb:

Görke (37.), Saalbach (67.), Weirauch (78.), Ristovski (89.)

Rot:

Fehlanzeige

 

Tore:

Dominic Rau (Eigentor, 75.), Christoph Schulz (87.)

Zuschauer:

1601

Schiedsrichter:

Gunnar Stary (Dresden)  

Michael Dick

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