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Achtungserfolg für die Lok-Frauen - Aufsteiger kassiert beim Bundesliga-Debüt ein spätes Tor

Achtungserfolg für die Lok-Frauen - Aufsteiger kassiert beim Bundesliga-Debüt ein spätes Tor

Fünf Minuten haben den Frauen des 1. FC Lok zur großen Überraschung beim Debüt in der ersten Frauenfußball-Bundesliga gefehlt. Mit einem späten Gegentor in der 85. Minuten haben die Aufsteigerinnen gegen den Vorjahrsdritten  FCR 2001 Duisburg mit 1:2 verloren.

Duisburg/Leipzig. Stefanie Weichelt traf in der 85. Minute zum Sieg.

„Für uns ist es ein Achtungserfolg, der uns für das Heimspiel gegen Frankfurt nächste Woche Mut macht“, sagte Jürgen Brauße, sportlicher Leiter beim 1. FC Lok. Seine Spielerinnen waren gleich von Beginn an unter Druck. Duisburg traf schon in der dritten Minute, bekam das Tor wegen Abseits aber nicht anerkannt. „Die hatten die klareren Chancen und waren uns spielerisch überlegen“, räumte Brauße ein.

Dennoch: Lok spielte aus einer sicheren Abwehr und schaffte nach einem Konter durch Lyn Meyer in der 14. Minute die glückliche Führung. Duisburg, mit Stars wie den Nationalspielerinnen Alexandra Popp oder Simone Laudehr im Team, spielte nun einfallslos und behäbig. „Nach Kontern hätten wir sogar noch ein, zwei Tore nachlegen können“, berichtete Brauße.

Schrecksekunde in der zweiten Halbzeit. Gabriella Toth verdrehte sich in der 56. Minute das Knie und musste verletzt ausgewechselt werden. Der Verdacht eines Kreuzbandrisses hat sich in einer ersten Untersuchung in Duisburg aber nicht bestätigt.

Drei Minuten nach Toths Verletzung dann der Ausgleich. Nach einem Freistoß in den Strafraum stieg Popp hoch und köpfte ins Tor von Carolin-Sophie Härtling ein. Duisburg spielte weiter ohne zu glänzen und sicherte sich in der Schlussphase die drei Punkte.

„Die Niederlage ist unglücklich, weil wir den zweiten Gegentreffer so spät kassiert haben. Von den Chancen her betrachtet geht der Sieg von Duisburg allerdings in Ordnung“, sagte Lok-Trainerin Claudia von Lanken.

FCR 2001 Duisburg:

Bellinghoven, Himmighofen, Krahn, Neboli, Jacome Silva (60. Weichelt), Laudehr, Oster (68. B. Müller), Ando, Islacker, Popp, Wensing (83. Bresonik)

1. FC Lok Leipzig:

Härling, Krengel, L. Schneider, van Bonn Lübcke, Lahr (89. Homp), M. Herrmann, Heller, Toth (56. Ebermann), Patzke, L. Meyer (74. Ludwig)

Tore:

0:1 L. Meyer (14.), 1:1 Popp (59.), 2:1 Weichelt (85.)

Schiedsrichter:

Rafalski (Bad Zwesten)1870

Zuschauer:

1870

mro/aku

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