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Auerbachs Trainer Dünger: „Lok ist ein bisschen eine Unbekannte"

Auerbachs Trainer Dünger: „Lok ist ein bisschen eine Unbekannte"

Der Fußball-Oberligist Lokomotive Leipzig hat am Samstag beim VfB Auerbach (13.30 Uhr) sein erstes Liga-Spiel, da das Lokalderby gegen den FC Sachsen abgesagt wurde.

Leipzig. Die Auerbacher hingegen absolvierten schon zwei Partien (1:0-Sieg bei Germania Halberstadt und 1:0 zu Hause gegen Aue II). LVZ-Online sprach mit VfB-Trainer Steffen Dünger über den Start in die Saison und den Gegner aus Leipzig.

Frage: Ihre Mannschaft hat den optimalen Start mit zwei Siegen aus zwei Spielen hingelegt. Sind Sie zufrieden?

Dünger: Mit der Punkteausbeute bin ich sicherlich zufrieden, auch das Abwehrverhalten war gut. Nur haben wir uns in beiden Spielen zu wenige Chancen herausgearbeitet. Natürlich hatten wir zwei starke Gegner, aber in dieser Hinsicht hatten wir leichte Anlaufschwierigkeiten.

Nach diesem Start kann Ihre Mannschaft gegen Lok aber doch mit breiter Brust auftreten?

Wir spielen zu Hause, das ist natürlich ein Vorteil. Das war es für uns schon letzte Saison. Aber wir treffen am Samstag auf eine Spitzenmannschaft. Da machen wir uns keine Illusionen. Lok wird diese Saison eine gute Rolle spielen und im oberen Drittel landen, auch wenn die Mannschaft im Umbruch ist. Sie haben einen guten Kader und einen erfahrenen Trainer.

Lok hat noch kein Liga-Spiel absolviert, Ihre Elf dagegen schon zweimal unter Wettbewerbsbedingungen gespielt. Vorteil Auerbach?

Das kann ein Vorteil sein, denn das erste Spiel einer Saison ist meist zerfahren. Aber die beiden Spiele hatten auch Nachteile für uns: Es fehlen zwei Stammspieler. Mirco Wemme fehlt gelb-rot gesperrt, Carsten Pfoh hat sich verletzt. Ich denke, dadurch hebt sich der Vorteil wieder auf.

Was für eine Partie erwarten Sie gegen Lok?

Aufgrund unseres Saison-Starts wird die Stimmung gut sein, viele Lok-Fans werden ins Vogtland reisen, das Wetter soll ordentlich werden. Die Rahmenbedingungen stimmen, denke ich.

Was das Spiel betrifft: Es wird darauf ankommen, wie wir die Ausfälle verkraften und Lok in die erste Partie kommt. Aber es ist kein Geheimnis: Wir spielen zu Hause, da wollen wir immer drei Punkte. Wir sind spielerisch nicht die Stärksten, aber dafür haben wir andere Tugenden, die wir in die Waagschale werfen können.

Welche?

Wir sind eine sehr disziplinierte Mannschaft und haben ein gutes Abwehrverhalten. Das hat uns schon letzte Saison ausgezeichnet.

Wie optimistisch sind Sie, dass die drei Punkte im Vogtland bleiben?

Meine Mannschaft hat die beiden ersten Spiele gegen schwere Gegner gewonnen und dann will sie das natürlich auch gegen den dritten. Aber da Lok noch kein Liga-Spiel gemacht hat, sind die Leipziger für uns auch ein bisschen eine Unbekannte. Die genaue Stärke des Gegners können wir noch nicht einschätzen. Aber beim einem bin ich mir sicher: Wir werden auf keine schwache oder verunsicherte Elf treffen.  

Interview: Michael Dick

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