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Aues Trainer Matheja wünscht Lok den Klassenerhalt - Sadlo: „Nötige Härte"

Aues Trainer Matheja wünscht Lok den Klassenerhalt - Sadlo: „Nötige Härte"

Eine „Wundertüte" der Oberliga gastiert am Sonnabend (14 Uhr) in Probstheida. Das sagt Lok-Trainer Mike Sadlo am Freitagmittag angesichts des Duells seiner Elf mit dem Tabellenfünften, dem Nachwuchs von Erzgebirge Aue.

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Verbunden mit Leipzig: Thomas Matheja leitete bis 2000 Loks Nachwuchsarbeit, danach war er bis 2003 für die jungen Sachsen zuständig. (Archivbild von 2001).

Quelle: KlausDieter Gloger

Leipzig/Aue. „Bei Aue ist es wie mit allen anderen zweiten Mannschaften: Man weiß nie genau, was man bekommt", sagt der Cheftrainer. Daher könne er aus den letzten vier Ergebnissen der jungen Veilchen auch keine Schlüsse ziehen. Erzgebirge hatte zuletzt aus den Partien gegen Dynamo II (0:2), Halberstadt (2:4), Bautzen (0:4) und RWE II (1:1) nur einen Punkt mitgenommen.

Für Aues Trainer Thomas Matheja zeigen diese Ergebnisse vielerlei: „Man sieht daran, dass meine Spieler ihr Potential noch nicht ausgereizt haben. Es fehlt der Schuss Erfahrung, Zweikampfstärke, Dynamik und Abgeklärtheit vor dem Tor, wie es zum Beispiel Bautzen und Halberstadt haben", sagt er gegenüber LVZ-Online.

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Lok-Trainer Mike Sadlo will, dass seine Mannen gegenhalten.

Quelle: Christian Nitsche

Den letzten Punkt kennt auch Kollege Sadlo von seiner Mannschaft, die derzeit nur drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat - mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz. Daher verlangt er, dass seine Blau-Gelben vorn ihre Chancen konsequenter nutzen: „Nicht so wie im Derby." Das sah auch Matheja, als er am Ostermontag in der Red-Bull-Arena spionierte. Loks Fußball-Lehrer ist zudem eines wichtig: „Hinten dürfen wir keine Präsente mehr verteilen."

Das wird nicht leicht, wenn die Auer Druck auf die Lok-Abwehr machen, denn sie sind eine „spielstarke, junge Mannschaft" (Sadlo). Doch ein Mittel gibt es auch gegen solche Oberliga-Spitzenkräfte meint der Übungsleiter aus Probstheida: „Sie sind verwundbar, wenn man die nötige Härte einsetzt."

Klappt dies, stehen die Chancen auf Zählbares für die Leipziger gut. Auch Matheja scheint einer Punkteteilung nicht ganz abgeneigt, da zwei Herzen in seiner Brust schlagen. Zu einem will er mit seinen Auern die beste Nachwuchself werden, zum anderen würde er sich freuen, wenn Lok die Liga halten könnte. „Ich wünsche mir, dass sie drin bleiben." Seltsam? Keineswegs: Der 57-Jährige war viele Jahre für Loks Vorgängerverein, VfB Leipzig, aktiv und leitete bis 2000 das Nachwuchszentrum des Klubs.   

Michael Dick

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