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Carl Zeiss Jena überrollt den 1. FC Lok Leipzig – Ex-RB-Profi Geißler schießt Thüringer zum Sieg

Carl Zeiss Jena überrollt den 1. FC Lok Leipzig – Ex-RB-Profi Geißler schießt Thüringer zum Sieg

Der Höhenflug ist vorerst gestoppt: Lok Leipzig musste am Dienstagabend im Nachholspiel beim FC Carl Zeiss Jena eine deutliche Niederlage einstecken. Nach zuletzt drei starken Regionalliga-Auftritten kam das Team von Trainer Marco Rose mit 0:3 (0:1) unter die Räder.

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Ohne Punkte musste die Mannschaft von Lok-Trainer Marco Rose die Heimreise aus Jena antreten.

Quelle: Christian Nitsche

Jena/Leipzig. Von einem Überraschungserfolg wie im Hinspiel, als Lok mit neun Mann den Thüringern die bislang einzige Saisonniederlage zufügte, waren die zu harmlos auftretenden Probstheidaer diesmal weit entfernt.

„Hut ab vor Jena, sie haben uns heute in die Knie gezwungen“, sagte ein enttäuschter Marco Rose nach dem Spiel. Er sah einen hochverdienten Sieg der Gastgeber aus Ostthüringen, „auch in dieser Höhe“, wie der Lok-Coach anmerkte. Der Tabellenzweite hatte die Partie 90 Minuten lang im Griff, die Leipziger wirkten im vierten Spiel innerhalb von zehn Tagen müde und kraftlos.

Führung nach umstrittenem Handspiel von Kittler

Den Torreigen vor gut 4000 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld eröffnete ein alter Leipziger Bekannter: Ex-RB-Profi Tom Geißler – in der Sommerpause zu Carl Zeiss gewechselt – netzte in der 21. Minute per Freistoß zum 1:0 ein. Der Schiedsrichter hatte zuvor ein umstrittenes Handspiel von Kevin Kittler abgepfiffen – was Rose besonders ärgerte. „Ohne dieses frühe Tor wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen“, meinte der Coach.

Bis zum Halbzeitpfiff präsentierten sich die Gäste dennoch konzeptlos, kamen kaum zu echten Chancen. Stattdessen hatten die Hausherren durch Yves Brinkmann und Marcel Schlosser gleich zweimal die Gelegenheit zu erhöhen, scheiterten aber an Lok-Torwart Christopher Gäng, dem stärksten Leipziger auf dem Feld.

Geißler-Freistoß bringt die Entscheidung

Jena legte in Hälfte zwei einen Zahn zu, drängte auf das zweite Tor. Das ließ nicht lange auf sich warten: Schlosser vernaschte in der 56. Minute die Leipziger Abwehr und erhöhte auf 2:0. Eine knappe Viertelstunde später machten die Hausherren den Sack zu – und wieder war der überragend Geißler beteiligt. Mit einem Freistoß von halbrechts legte er für Marco Riemer auf, der zum 3:0 traf (69.).

Die letzte gute Chance des Spiels verpasste Loks Steve Rolleder: Sein Schuss in der 79. Minute kullerte knapp am Tor vorbei. Zwar mit elf Spielern, dafür aber ohne Punkte mussten die von mehreren hundert Fans angefeuerten Probstheidaer die Heimreise antreten. Sie verharren weiter auf Tabellenplatz elf. Jena hält den Anschluss an Spitzenreiter RB Leipzig, ebenso wie der FSV Zwickau, der sich zu Hause gegen den 1. FC Magdeburg mit 2:0 (1:0) durchsetzte.

Tore:

1:0 Geißler (21.), 2:0 Schlosser (56.), 3:0 Riemer (69.)

FC Carl Zeiss Jena:

Berbig - Six, Dvorschak, Grösch, Fries - Riemer - Eckardt (89. Bock) - Geißler, Schlosser (67. Schmidt) - Trytko, Brinkmann (73. Andris)

1. FC Lok Leipzig:

Gäng - Werner (65. Engler), Kittler, Theodosiadis, Seifert - Brumme, Surma - Hildebrandt (56. Wendschuch), Schulz (77. Stratmann) - Spahiu, Rolleder

Zuschauer:

4014

Robert Nößler/S.E.

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