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„Das ist mal was Neues“ - Lok holt bei Dynamo Dresden II zweiten Sieg in Folge

„Das ist mal was Neues“ - Lok holt bei Dynamo Dresden II zweiten Sieg in Folge

Mit einem glücklichen 1:0 haben die Oberliga-Kicker vom 1. FC Lokomotive Leipzig am Mittwochabend in Dresden gegen die Dynamo-Reserve gewonnen. „Das ist mal was Neues“, freute sich Lok-Stürmer Benjamin Fraunholz nach der Partie angesichts des zweiten Siegs in Folge.

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Lok gewinnt bei Dynamo II glücklich mit 1:0.

Quelle: Stephan Lohse

Dresden. Pavel Devaty schoss vor 1089 Zuschauern in der zehnten Spielminute das Tor des Tages. „Das ist möglicherweise die Prager Luft, die hier herüber weht“, spekulierte Lok-Trainer Mike Sadlo später über den Torschützen, der schon bei Borea den entscheidenden Treffer landen konnte.

Das Siegtor markiert zugleich die erste Chance der Partie. Fraunholz erkämpft sich nach einem Dresdner Abwehrfehler den Ball in der Mitte der gegnerischen Hälfte und passt auf Devaty. Der zieht alleine auf den Dynamo-Kasten, spitzelt ihn an den linken Innenpfosten – und damit ins Tor.

Anschließend gestaltet sich das Spiel bis zur 30. Minute recht ausgeglichen, dann wird Dynamo immer besser. Der Dauerdruck der Dresdner, die ohne Paul-Max Walther und Maik Wagefeld angetreten sind, bringt ihnen bis zur Pause beste Chancen. Ein Treffer bleibt den drei Dynamo-Spitzen Tozar, Mazar und Soltau aber verwehrt.

Auch in der zweiten Spielhälfte bauen die Gastgeber von Beginn an extrem viel Druck auf, Lok findet gegen die Dynamo-Offensive einfach keine Mittel. Vereinzelte Konter vergeben die Leipziger vorne kläglich.

Erst in den letzten fünf Minuten haben die Sadlo-Schützlinge ihre Gegner wieder etwas besser im Griff. Eine Minute vor Schluss müssen die Leipziger aber noch mal zittern, als Zahn aus elf Metern abzieht. Lok-Keeper Jan Evers entschärft den Ball jedoch und so jubeln am Ende die 150 mitgereisten Fans aus der Messestadt.

„Das geht auf die Stimme“, so Sadlo nach der nervenaufreibenden Partie. „Wir haben ein schlechtes Spiel gemacht und trotzdem drei Punkte geholt.“ Anschließend zog er Parallelen zum Sieg gegen Borea. „Die Mannschaft ging früh in Führung und wollte die dann bis zum Schluss verwalten“, ärgerte sich der Leipziger Übungsleiter besonders über die schlecht ausgespielten Konter. „Wir haben den Sieg mit Glück über die Zeit gerettet.“

„Dynamo hat mehr Chancen gehabt“, befand auch Fraunholz. Aber seine Mannschaft habe gekämpft und bis zum Ende dagegen gehalten. „Jetzt haben wir hoffentlich ein trainingsfreies Wochenende“, so der Lok-Offensivmann. Diesen Wunsch erfüllte Sadlo umgehend und gab seinen erfolgreichen Jungs von Freitag bis Sonntag frei.

Stephan Lohse / stb

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