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Den nächsten Dreier im Blick: 1. FC Lok reist selbstbewusst zu Halle 96

Den nächsten Dreier im Blick: 1. FC Lok reist selbstbewusst zu Halle 96

Der 1. FC Lok will in der Oberligatabelle am Sonntag weiter Boden gut machen. Nach zuletzt vier Siegen in fünf Spielen will das Team von Trainer Mike Sadlo auch beim VfL Halle 96 den nächsten Sieg mit nach Hause nehmen.

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Macht Druck beim 1. FC Lok: Sebastian Seifert.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Andreas Streubel und Christoph Schulz. Beide mussten wegen einer Grippe pausieren und trainieren erst seit Mittwoch wieder mit der Mannschaft. Definitiv ausfallen wird weiter der Langzeitverletzte Raik Hildebrandt.

Mit dabei ist dafür ein Mann, der im März 2004 vor einer hoffnungsvollen Karriere stand. Sebastian Seifert, zarte 18 und noch spielberechtigt für die A-Jugend des FC Sachsen, kam damals zu seinem ersten Profi-Einsatz. Drittliga-Coach Harry Pleß brachte "Seif" in der Halbzeit der Partie beim 1. FC Köln II, hatte fast alles richtig gemacht. Der schnelle junge Mann lief kurz vorm Ende aufs Kölner Tor, scheiterte knapp.

Nach wechselhaften Jahren in Leutzsch, Aue, Eilenburg, Markranstädt und wieder in Leutzsch, heuerte Seifert im Sommer 2010 beim 1. FC Lok an. Die ganz große Karriere hat er abgehakt, der Ehrgeiz ist aber immer noch da. "Mit 26 ruft natürlich kein Bundesligist mehr an", sagt Seifert, "aber bei Lok ist auch immer Druck auf dem Kessel. Das kann man nicht so nebenbei erledigen."

Nach einer enttäuschenden Spielzeit 2010/2011 gerieten die Blau-Gelben erneut in Turbulenzen, wurde über Coach Mike Sadlo diskutiert, rumorte es an allen Ecken und Enden. Mit Blick auf die letzten fünf Spiele mit vier Siegen sagt Mittelfeldmann Seifert: "Wir sind jetzt in der Spur. Wenn wir unser Potenzial abrufen, gehören wir zu den drei stärksten Mannschaften in der Oberliga."

Insbesondere die Leistungen beim 5:0 in Gotha und dem 2:1 gegen Luckenwalde haben das Selbstwertgefühl gestärkt. Das macht sich vorm Spiel beim VfL Halle wie folgt bemerkbar: "Wir fahren dahin und wollen die drei Punkte. Punkt." Wie es zur Wende zum Guten gekommen ist? Seifert: "Mike Sadlo ist ein super Typ und immer ruhig geblieben." Und: Routinier Torsten Görke rückte vom Mittelfeld ins Abwehrzentrum. Seifert: "Görks hinten, das passt."

Matthias Roth/Guido Schäfer

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