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Drei Tore in sechs Minuten: 1. FC Lok Leipzig spielt Neustrelitz an die Wand

Drei Tore in sechs Minuten: 1. FC Lok Leipzig spielt Neustrelitz an die Wand

Was für ein Auftritt des 1. FC Lok Leipzig am Sonnabend im Bruno-Plache-Stadion:  Zwischen der 26. und 32. Spielminute gelang den Männern von Trainer Marco Rose einfach alles.

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Albert Spahiu eröffnete gegen Neustrelitz den Torreigen.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Mit drei Toren in sechs Minuten schalteten die Probstheidaer das Signal in Richtung Sieg.

Albert Spahiu sorgte mit einem satten Schuss aus gut 20 Metern für den Auftakt. Nur zwei Minuten später legte Christoph Schulz mit dem zweiten Treffer nach. Neustrelitz bekam da den Ball einfach nicht aus dem Strafraum. Das Sahnehäubchen setzte Patrick Grandner in der 32. Minute auf die Leistung der Blau-Gelben: Sein Schuss aus 22 Metern landete im rechten Winkel des TSG-Tores. Ein Treffer der Marke Tor des Monats!

Lok-Trainer Rose zeigte sich geradezu euphorisch nach dem Spiel: „Ich bin ein bisschen sprachlos. Es ist überragend, was die Jungs beim dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen geleistet haben", sagte der Coach. "Wir haben 90 Minuten fantastisch gekämpft und vorne schöne Tore gemacht. Ich bin mächtig stolz auf die Mannschaft, die mit diesem Sieg die Woche gekrönt hat.“

Der sportliche Aufwärtstrend beim 1. FC Lok setzt sich damit fort. Aus den vergangenen drei Spielen holte die Mannschaft nicht nur sieben Punkte, sondern blieb auch ohne Gegentor. Das ist eine Leistung die gegen ein Team wie Neustrelitz nicht selbstverständlich ist. Die Mecklenburger zeigten zuletzt vor allem gegen die Spitzenteams der Liga ordentliche Leistungen. Gegen RB und Jena fehlten nach knappen Niederlagen zwar die Punkte. In Magdeburg nahmen die Männer des tschechischen Trainers Radislav Hotul in der Vorwoche zumindest einen Zähler mit.

"Die Jungs glauben an sich, zeigen das, was sie können, sind mit einfachen Mitteln erfolgreich", sagte Rose vor dem Spiel und freute sich überschwänglich nach dem Abpfiff, dass die Erfolgsformel ein weiteres Mal aufging. Die Fans sangen schon in der ersten Halbzeit: „Oh, wie ist das schön“ und ließen sich auch nicht von einem kräftigen Regenschauer die Laune verderben.

Lok machte auch in der zweiten Hälfte Druck und kam durch Spahiu, Schulz und Steve Rolleder zu weiteren Gelegenheiten. Am Ende blieb es aber beim verdienten 3:0. Die Leipziger haben nun sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Allerdings hat Energie Cottbus II auf dem vorletzten Tabellenplatz auch zwei Spiele weniger bestritten. Die Probstheidaer reisen nun am Dienstag mit weiter gestärktem Selbstvertrauen zum Nachholspiel nach Jena.

1. FC Lok:

Gäng - Seifert, Surma, Kittler, Theodosaidis, Grandner, Hildebrand (75. Oechsner), Brumme, Spahiu (85. Wendschuch), Rolleder, Schulz (89. Saalbach).

TSG Neustrelitz:

Bittner - Fuchs (46. Süsser), Morack (39. Franke), Schönwalder, Pütt, Kahlert, Jovanovic (60. Kurtai),Schindler, Rogoli, Weidlich, Ben-Hatira

Tore:

1:0 Spahiu (26.), 2:0 Schulz (28.), 3:0 Grandner (32.)

Zuschauer:

  2099

Matthias Roth

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