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"Ein richtiger Pokalfight" - Lok Leipzig unterliegt Hamburger SV im Viertelfinale des DFB-Pokals

"Ein richtiger Pokalfight" - Lok Leipzig unterliegt Hamburger SV im Viertelfinale des DFB-Pokals

Sie hatten sich viel vorgenommen, wollten erstmals das Halbfinale des DFB-Pokals erreichen. Am Ende hat es für die Bundesliga-Spielerinnen von Lok Leipzig aber doch nicht gereicht.

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Jürgen Brauße, Trainer des Frauenteams von Lokomotive Leipzig

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Das Team um Trainer Jürgen Brauße verlor am Sonnabend beim Hamburger SV vor 230 Zuschauern knapp mit 3:2 (1:1).

"Das war ein richtiger Pokalfight heute. In den letzten Minuten haben wir nur noch auf die Hälfte der Hamburgerinnen gespielt, die ihren Vorsprung mit Mann und Maus verteidigten", resümierte Brauße. "Fünf Minuten länger, dann wäre vielleicht noch ein Tor gefallen. Das 3:3 war absolut drin. "

Die Gastgeberinnen erwischten einen Start nach Maß. Marie-Louise Bagehorn verwandelte bereits in der 7. Minute einen Freistoß von der Strafraumgrenze direkt. In der ersten Viertelstunde dominierten die Hamburgerinnen das Geschehen klar, aber Leipzig gab nicht auf und verlegte sich auf Konter. Ab Mitte der ersten Halbzeit wurden Chancen Mangelware, es entwickelte sich eine kampfbetonte Partie. Die Hamburgerinnen waren wohl mit den Gedanken schon in der Kabine, als Erika Szuh quasi mit dem Pausenpfiff doch noch der Ausgleich für den 1. FC Lok gelang.

In Durchgang zwei machte der HSV weiter Druck, Zählbares sprang bis zur 80. Minute aber nicht heraus. Dann war es erneut Bagehorn, die mit einem Freistoß die Führung wiederherstellte. Was folgte, war eine aufregende Schlussphase an der Hagenbeckstraße: Maike Timmermann erhöhte in der 82. Minute zum 3:1 für die Gastgeberinnen, die wie die sicheren Sieger aussahen. Fünf Minuten später machte es die Ex-Hamburgerin Jobina Lahr aber noch einmal spannend und verkürzte auf 3:2. Die Gäste warfen daraufhin alles nach vorne, der Ausgleich gelang ihnen jedoch nicht mehr.

"Beide Mannschaften haben auf Augenhöhe gespiel. Allerdings hatten wir im Mittelfeld einige Ballverluste, die Genauigkeit nach vorn hat manchmal auch gefehlt", wertete Brauße und lobte zugleich die kämpferische Einstellung seiner Schützlinge. "Einer muss ja gewinnen, aber wir waren heute auch nahe dran. Die Mädels hätten den Sieg verdient gehabt."

Zusätzlich zum HSV qualifizierten sich am Sonntag auch der 1. FFC Frankfurt, Bayern München und Duisburg für das Halbfinale. Bundesliga-Tabellenführer Turbine Potsdam ist mit einer 1:5-Niederlage gegen Frankfurt ausgeschieden.

Lok Leipzig:

Carolin-Sophie Härling - Lisa Pfretzschner, Lysann Schneider, Angelina Lübcke, Ann-Katrin Schinkel - Anne Heller, Erika Szuh (57. Safi Nyembo), Jobina Lahr, Gabriella Toth, Marie Luise Herrmann - Marlene Ebermann

Tore:

1:0 Bagehorn (7.), 1:1 Szuh (45.), 2:1 Bagehorn (80.), 3:1 Timmermann (82.), 3:2 Lahr (86.)

maf/chl

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