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Eiskalte Chemnitzer verderben dem 1. FC Lok Leipzig die Pokalüberraschung

Eiskalte Chemnitzer verderben dem 1. FC Lok Leipzig die Pokalüberraschung

Stark gekämpft und doch verloren: Der 1. FC Lok Leipzig durfte am Sonntag eine Stunde lang vom Viertelfinale des Sachsenpokals träumen, dann schlugen die Gäste vom Chemnitzer FC zwei Mal eiskalt zu und drehten die Partie im Bruno-Plache-Stadion.

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Im Zweikampf: Raik Hildebrandt (r., Lok) gegen Pierre Le Beau (CFC).

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Wir haben gefightet, das Spiel lange offen gehalten und alles probiert“, sagte Lok-Trainer Marco Rose. Die Blau-Gelben erlebten einen Wunschauftakt. Ausgerechnet ein ehemaliger Chemnitzer ließ seinen Coachund die 3167 Zuschauer schon in der 3. Spielminute jubeln. Steve Rolleder schob den Ball aus 15 Metern am herauseilenden CFC-Torhüter Philipp Pentke zum 1:0 ein.

Zuvor hatte Maik Kegel die Kugel im Mittelfeld verloren und Raik Hildebrandt brachte mit seinem Pass Rolleder mustergültig in Stellung. Der Neuzugang von den Himmelblauen setzte damit eine Vorgabe von Coach Rose schon mit dem ersten Angriff um. Der Übungsleiter hatte bemängelt, dass seiner Mannschaft die letzte Konsequenz vor dem Tor noch oft fehle.

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Leipzig. Stark gekämpft und doch verloren: Der 1. FC Lok Leipzig durfte am Sonntag eine Stunde lang vom Viertelfinale des Sachsenpokals träumen, dann schlugen die Gäste vom Chemnitzer FC zwei Mal eiskalt zu und drehten die Partie im Bruno-Plache-Stadion. Dabei hatten die Blau-Gelben einen Wunschauftakt erlebt.

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Lok ließ sich danach von den Angriffen des Drittligisten nicht beeindrucken. Meist wurden die Versuche des CFC von der Abwehr einfach abgeblockt. Die Probstheidaer spielten weiter mutig nach vorn. In der 18. Minute versuchte Felix Bachmann mit einem Schlenzer, Pentke zu überwinden, setzte den Ball aber knapp neben den Pfosten. Pech für Bachmann: Er musste 20 Minuten nach der Aktion mit einer Verletzung vom Platz. Für ihn kam Albert Spahiu in die Partie.

Den Chemnitzern, die gleich auf sechs verletzte oder erkrankte Spieler verzichten mussten, fehlten im ersten Durchgang die spielerischen Mittel, um die Lok-Defensive in Verlegenheit zu bringen.

Turbulenter Beginn in er zweiten Hälfte mit zwei Gelegenheiten für Rico Engler: Seinen Schuss in der 46. Minute blockte CFC-Verteidiger Silvio Bankert ab, sechs Minuten später verfehlt ein 18-Meter-Schuss das Tor nur um Zentimeter.

Auf der Gegenseite hatten die Chemnitzer den Torschrei schon auf den Lippen, als Florian Hörnig in der 57. Minute nach einer Ecke gegen die Querlatte köpfte. Die Mannschaft von Trainer Gerd Schädlich entwickelte nun Dauerdruck und wurde in der 64. Minute belohnt: Nach einem Pfostenschuss von Anton Fink musste Hörnig nur noch zum Ausgleich abstauben. Der Drittligist ließ nicht mehr locker und legte vier Minuten später durch Fink zum 1:2 nach.

„Wenn wir das 1:0 noch etwas länger gehalten hätten, wäre absolut etwas drin gewesen. Leider haben wir die Gegentore relativ leichtfertig hergeschenkt", meinte Rose. Dennoch ist der Trainer nicht unzufrieden. "Ich sehe von meiner Mannschaft immer mehr von dem, was ich fordere", so der 36-Jährige.

Die Schlussphase entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch. Der eingewechselte Christoph Schulz kam für die Hausherren in der 83. Minute zum Schuss, scheiterte aber an Pentke. Die am Ende verdienten Sieger aus Chemnitz gingen mit ihren weiteren Möglichkeiten fahrlässig um.

"Kompliment an Marko Rose und Lok für die Leistung", so CFC-Trainer Gerd Schädlich. Der Gegner habe sicher in der Abwehr gestanden und gefährlich nach vorn gespielt. Seine Männer hätten erst in der zweiten Halbzeit mehr Zug zum Tor entwickelt.

Lok:

Gäng – Bachmann (38. Spahiu), Kittler, Krug, Theodosiadis - Grandner, Seifert, Hildebrandt (76. Brumme), Alemdar, Engler (76. Schulz), Rolleder

CFC:

Pentke - Le Beau, Birk, Bankert, Landeka – Jansen (54. Makarenko), Körnig - Pfeffer, Kegel (90. Mrowiec), Semmer (54. Förster), Fink

Tore:

1:0 Rolleder (3.), 1:1 Hornig (64.), 1:2 Fink (68.)

Zuschauer:

3167

Matthias Roth/Steffen Enigk

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