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"Es wird weitergehen": Lok verabschiedet Trainer Marco Rose mit Remis gegen Meuselwitz

"Es wird weitergehen": Lok verabschiedet Trainer Marco Rose mit Remis gegen Meuselwitz

Es war ein emotionaler Abschied für Trainer Marco Rose: Im letzten Heimspiel der Saison hat Lok Leipzig am Sonntag zwar den erhofften Sieg verpasst. Mit dem 2:2 (1:1) gegen den ZFC Meuselwitz bereiteten die Probstheidaer ihrem Coach vor 2.774 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion jedoch einen würdigen Abtritt.

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Abschied von Lok-Trainer Marco Rose: Die Fans im Bruno-Plache-Stadion feierten den 36-jährigen Coach beim letzten Heimspiel gegen Meuselwitz.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Bereits vor dem Spiel verabschiedeten sich die Blau-Gelben mit Standing Ovations von ihrem Trainer sowie dem langjährigen Teammanager Steffen Kubald. Beide hören zum Saisonende auf und erhielten von der Klubführung einen Blumenstrauss. Mit Sprechchören wurde der 36-jährige Coach von den Zuschauern gefeiert – bei der Verabschiedung von Kubald tönten jedoch auch einige Pfiffe durchs Stadion.

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Leipzig. Es war ein emotionaler Abschied für Trainer Marco Rose: Im letzten Heimspiel der Saison hat Lok Leipzig am Sonntag zwar den erhofften Sieg verpasst. Mit dem 2:2 (1:1) gegen den ZFC Meuselwitz bereiteten die Probstheidaer ihrem Coach vor 2.774 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion jedoch einen würdigen Abtritt. „Es geht weiter, und es wird auch ohne mich gut weitergehen“, sagte Rose in seiner Ansprache an die Fans.

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Rose, dem der Abschied emotional sichtlich nahe ging, bedankte sich bei den Fans, seiner Mannschaft und nicht zuletzt dem neuen Präsidium für die geleistete Arbeit. „Es geht weiter, und es wird auch ohne mich gut weitergehen“, sagte er in seiner Ansprache vor dem Spiel. Rose hatte unter den finanziell klammen Rahmenbedingungen keine Perspektive mehr für seine Arbeit beim Fußball-Regionalligisten gesehen. Auch mehrere Spieler werden den Club, der den Klassenerhalt bereits vorzeitig klar gemacht hatte, deshalb wohl zum Saisonende verlassen.

Furioser Auftakt: Lok-Führung in der ersten Minute

Die drittletzte Partie der Saison, die Lok erstmals im neuen Fan-Trikot bestritt, begann gleich mit einem Paukenschlag: Albert Spahiu brachte die Gastgeber bereits Sekunden nach Anpfiff mit einem Schuss aus gut 20 Metern in Führung. Meuselwitz hielt dagegen, Vincent Popelka (4.) und Sebastian Albert (10.) scheiterten nur knapp. In der 32. Minute dann der Ausgleich: Michael Rudolph versenkte einen gekonnten Schlenzer im Kasten von Lok-Keeper Christopher Gäng.

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Marco Rose bekommt von einem kleinen Fan einen Strauß Blumen zum Abschied geschenkt.

Quelle: Christian Nitsche

Auch nach der Pause ging es in einer ansehnlichen Partie munter hin und her. Popelke scheiterte kurz nach Wiederanpfiff an Gäng. Doch erneut gelang Lok die Führung: Steve Rolleder köpfte den Ball nach einem Seifert-Freistoß in die Maschen (74.). Doch die Antwort der Gäste folgte prompt, ebenfalls per Kopf. Frank Müller markierte zwei Minuten später den 2:2-Endstand – ein am Ende gerechtes Ergebnis.

„Kompliment an das Team“, lobte ZFC-Coach Holm Pinder die Leistung der seit sechs Spielen ungeschlagenen Hausherren. Er freut sich bereits auf ein Wiedersehen mit Lok in der kommenden Saison – wenn auch dann ohne seinen langjährigen Weggefährten aus gemeinsamen Leipziger VfB-Zeiten. Dessen Arbeit zollte er jedoch größten Respekt: „Hut ab, was Marco Rose hier geleistet hat.“

Robert Nößler/S.E.

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