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Frühes Aus für Lok Leipzig beim Super Regio Cup in Riesa – Erzgebirge Aue gewinnt Hallenturnier

Frühes Aus für Lok Leipzig beim Super Regio Cup in Riesa – Erzgebirge Aue gewinnt Hallenturnier

Beim Super Regio Cup in Riesa sind die Oberliga-Fußballer des 1. FC Lokomotive Leipzig am Sonntag nicht über die Vorrunde hinaus gekommen. Die Messestädter konnten vor 3200 Zuschauern bei der Hallenmeisterschaft des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) keines ihrer zwei Spiele gewinnen.

Riesa/Leipzig. Zweitligist Erzgebirge Aue gewann das Turnier.

Lok Leipzig traf in der ersten Partie der Vorrunde auf den Drittligisten Rot-Weiß Erfurt. Filip Racko konnte die erste Chance des Spiels nicht zur Führung für die Blau-Gelben nutzen. Benjamin Fraunholz machte es besser und staubte kurz darauf zum 1:0 ab. Auf der Gegenseite konnte Dominick Drexler ausgleichen. Noch vor dem Seitenwechsel schloss Rico Engler einen Konter zur Führung für Lok ab.

Nach der kurzen Pause egalisierte der Erfurter Drexler erneut. Dazu erkämpfte er sich an der Bande den Ball und schob ins lange Eck zum 2:2 ein. Benjamin Fraunholz und Martin Schuster verpassten gute Gelegenheiten zur Führung, bevor Drexler den Ball für Oumari auflegte. Dieser brachte den Drittligisten erstmals in Front. Mit etwas Glück gelang Marcus Brodkorb noch das 3:3. Sein Schuss prallte von der Bande an den Erfurter Schlussmann Marcus Rickert und von dort ins Tor.

Im zweiten Spiel gegen den Bezirksligisten und Gastgeber Stahl Riesa hatten die Messestädter damit gute Chancen auf ein Weiterkommen. Doch das Team aus der siebten Liga ging schnell mit 2:0 in Führung. Steffen Krechlak und Thomas Löffler erzielten jeweils von der rechten Bande die Treffer für den Außenseiter. Danach vergaben Ronny Mende und Rico Engler gute Möglichkeiten zum Anschlusstor. Stahl Riesa konterte und Danny Moses erhöhte die Führung nach schönem Spielzug auf 3:0.

Marcus Brodkorb gelang als fliegender Torwart anschließend das 1:3. Rico Engler verkürzte auf 2:3. Es wurde noch einmal spannend. Allerdings mussten die Leipziger ihre Aufholjagd in der letzten Minute in Unterzahl bestreiten: Marcus Brodkorb sah nach einem Foul an Krechlak die rote Karte. Der Ausgleich gelang dem Team von Interims-Trainer Eric Eiselt nicht mehr.

Im übrigen Spiel der Gruppe gewann Erfurt gegen Riesa mit 3:1. In der anderen Staffel setzte sich Zweitligist Erzgebirge Aue gegen Drittliga-Aufsteiger Chemnitzer FC und das Regionalligateam des Halleschen FC durch. Aue und Erfurt überstanden auch ihre Halbfinalspiele gegen Riesa beziehungsweise Chemnitz und trafen im Endspiel aufeinander. Hier konnte sich der Favorit aus dem Erzgebirge mit 5:1 behaupten und ist nun Hallenmeister des NOFV.

Als beste Torschützen wurden der Chemnitzer Benjamin Förster und Dominik Drexler von Rot-Weiß Erfurt ausgezeichnet, die jeweils vier Treffer erzielten. Überragender Torwart der Veranstaltung war Martin Männel vom Turniersieger aus Aue.

Turnierverlauf:

1. FC Lokomotive Leipzig - FC Rot-Weiß Erfurt 3:3

Tore: 1:0 Fraunholz (6.), 1:1 Drexler 1:1 (8.), 2:1 Engler (10.), 2:2 Drexler (13.), 2:3 Oumari (19.), 3:3 Brodkorb (19.)

 

1. FC Lokomotive Leipzig - TSV Stahl Riesa 2:3

Tore: 0:1 Krechlak (3.), 0:2 Löffler (4.), 0:3 Moses (16.), 1:3 Brodkorb (18.), 2:3 Engler (18.)

FC Rot-Weiß Erfurt - TSV Stahl Riesa 3:1

Gruppe B

1. Platz: FC Rot-Weiß Erfurt

2. Platz: TSV Stahl Riesa

3. Platz: 1. FC Lokomotive Leipzig

FC Erzgebirge Aue - Chemnitzer FC 6:1

FC Erzgebirge Aue - Hallescher FC 1:1

Chemnitzer FC - Hallescher FC 4:0

Gruppe A

1. Platz: FC Erzgebirge Aue

2. Platz: Chemnitzer FC

3. Platz: Hallescher FC

1. Halbfinale: FC Erzgebirge Aue - TSV Stahl Riesa 3:1

2. Halbfinale: FC Rot-Weiß Erfurt - Chemnitzer FC 4:3

Spiel um Platz 3: TSV Stahl Riesa - Chemnitzer FC 2:6

Finale: FC Erzgebirge Aue - FC Rot-Weiß Erfurt 5:1

Kader 1. FC Lok:

Alexander Glaser, Tim Kubald (beide Tor), Markus Krug, Filip Racko, Benjamin Fraunholz, Martin Schuster, Albrecht Brumme, Sebastian Seifert, Rico Engler, Andreas Streubel, Ronny Mende, Marcus Brodkorb

rob / dpa

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