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Görke hat noch viel vor - 1. FC Lok muss in Bautzen Farbe bekennen

Görke hat noch viel vor - 1. FC Lok muss in Bautzen Farbe bekennen

"Wir sind immer noch im Abstiegskampf, alles andere ist Augenwischerei", sagt Mike Sadlo. Das Team habe sich zwar in der Rückrunde stabilisiert, aber zufrieden ist der Lok-Trainer bei weitem nicht.

Leipzig. Spiele wie das 3:3 in Chemnitz würden den Unterschied ausmachen "zwischen einer ordentlichen und einer guten Bilanz - wir haben nur eine ordentliche".

Sadlo hat das kuriose Remis abgehakt, will auch am Sonntag beim Oberliga-Dritten Budissa Bautzen (13.30 Uhr) auf Sieg spielen. "Aber dazu müssen wir kompakter stehen und aggressiver in die Zweikämpfe gehen, dürfen nicht so schnell die Bälle verlieren."

Auch Thorsten Görke sieht noch "gewaltig Luft nach oben, mit dem halben Arsch geht gar nichts". Doch der Lok-Kapitän warnt davor, die positive Entwicklung schlecht zu reden: "Seit sechs Wochen sind wir endlich in der Spur, das hätte auch anders laufen können."

Die Mannschaft habe begriffen, dass es nur mit Disziplin und Teamgeist funktioniere, profitiere zudem davon, dass die Unruhe im Verein (bei Führung und Fans) vorbei sei. Trotz vieler Verletzungsausfälle - am Sonntag kehrt lediglich der in Chemnitz gesperrte Verteidiger Jens Werner zurück - sei die Truppe variabler geworden, habe sich die neue Viererkette einigermaßen gefunden. Daran ändert für Görke auch das bittere 3:3 nach 3:0-Führung nichts. "Unglaublich, mit 34 Jahren denkt man, alles erlebt zu haben, aber man lernt eben stets dazu", gesteht der Abwehrchef.

In Bautzen hofft er auch auf Stürmer Christoph Schulz, der sich vom Bankdrücker zum Goalgetter mauserte, drei der letzten vier Lok-Tore erzielte: "Schulle hat sich sensationell entwickelt. Der marschiert, setzt sich durch und trifft immer öfter. Das macht Mut."

Auch für die nächste Saison. Dann wird in der Oberliga ein heißer Kampf um die Plätze für die neue, fünfgleisige Regionalliga entbrennen. Lok möchte von Anfang an vorne dabei sein - mit Thorsten Görke. "So lange die Knochen halten, werde ich weiterspielen", verspricht der Routinier, "und ich will mich nicht im Abstiegskampf aus Probstheida verabschieden." Deshalb gelte in den nächsten Wochen: früh den Klassenerhalt schaffen und dann einspielen für das entscheidende nächste Jahr. "Ich habe noch viel vor", versichert Görke."

S. E.

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