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Heiko Spauke ist neuer Präsident bei Lok Leipzig – Insolvenz bisher keine Option

Heiko Spauke ist neuer Präsident bei Lok Leipzig – Insolvenz bisher keine Option

Heiko Spauke ist neuer Präsident des Fußball-Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig. Wie der Verein bekannt gab, wurde der Unternehmer am Montagabend während einer Vorstandssitzung zum Nachfolger des zurückgetretenen Michael Notzon gewählt.

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Heiko Spauke (links) ist neuer Lok-Präsident. René Gruschka (rechts) gehört zum Vorstand.

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. Spauke bekleidet das Amt kommissarisch bis zur Mitgliederversammlung am 30. Juni. Auf dieser werde ein neuer Vorstand und somit auch ein neuer Präsident gewählt.

Der umstrittene bisherige Lok-Präsident Michael Notzon hatte seinen Rücktritt am Montag während eines Interviews mit der Leipziger Volkszeitung erklärt. „Wir begrüßen diesen Schritt. Gleichzeitig wollen wir uns bei Michael Notzon für seine geleistete Arbeit als Präsident und insbesondere für das finanzielle Engagement als Hauptsponsor des Vereins bedanken und wünschen ihm für seine persönliche Zukunft alles Gute“, ließ Spauke erklären. Zudem sei auch eine Lösung im Konflikt um den Übertritt des Frauen-Teams zu Notzons neuem FFV Leipzig in Sicht. Dazu hätten bereits erste Gespräche mit einer vom Vorstand beauftragten Wirtschaftskanzlei stattgefunden, so der neue Präsident.

Zugleich wies Spauke Mutmaßungen seines Vorgängers zurück, der neue, erst vor wenigen Tagen kooptierte Lok-Vorstand wolle die angespannte finanzielle Situation des Vereins mit einer Insolvenz lösen. „Wir arbeiten seit unserem Amtsantritt fieberhaft daran, die finanziell angespannte Lage zu entschärfen und haben in Gesprächen mit Gläubigern und potentiellen Geldgebern dazu erste positive Signale erhalten. Auch in den nächsten Tagen und Wochen wird unser Hauptaugenmerk weiterhin darauf liegen, den 1. FC Lok finanziell wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen“, so Heiko Spauke.

Mitte März hatte Ex-Präsident Notzon erklärt, dass den Blau-Gelben etwa 325.000 Euro zur Abwendung einer Insolvenz fehlen. Daraufhin brachte sich ein Quintett um Fanradio-Moderator René Gruschka und Heiko Spauke als Übergangsvorstand ins Gespräch und forderten Michael Notzon und seine damaligen Mitstreiter zum Rücktritt auf. Vier der einstigen Palaststürmer gehören inzwischen dem Lok-Präsidium an.

mpu

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