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Herbe Niederlage: Lok Leipzig kassiert fünf Tore beim Heimspiel gegen Union Berlin II

Herbe Niederlage: Lok Leipzig kassiert fünf Tore beim Heimspiel gegen Union Berlin II

Am 8. Spieltag der Regionalliga empfing der 1. FC Lok Leipzig die U23-Auswahl von Union Berlin auf heimischem Terrain. 2379 Zuschauer erlebten bei bestem Wetter eine Partie, bei der Lok eigentlich Boden auf die Abstiegsplätze gut machen wollte.

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Marco Rose, Chef-Trainer bei Lok Leipzig.

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. Die Blau-Gelben mussten aber am Ende eine bittere Niederlage einstecken: Die Gastgeber verloren 0:5 gegen die Elf aus der Hauptstadt.

Durch die 0:5 (0:2)-Debakel gegen das bisherige Tabellenschlusslicht Union Berlin II sind die Herren des 1. FC Lok Leipzig um zwei Plätze auf den vorletzten Rang der NOFV-Regionalliga zurück gefallen. „Erstmals in dieser Saison sind wir nicht mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen“, haderte Lok-Trainer Marco Rose nach der Partie. „Das war in allen Belangen zu wenig. Wir sind bei den Zweikämpfen ständig zu spät gekommen. Nur zwei Spieler hatten Normalform.“      

Das Team von Marco Rose startete engagiert in die Partie. In der ersten Viertelstunde spielten die Leipziger zwei Freistöße heraus. Einen Eckball in der 14. Minute konnte Berlins Torhüter Kilian Pruschke aber halten. In der 20. Minute dann der Schock für die Blau-Gelben: Steven Skrzybski, Angreifer aus der 1. Mannschaft, gelang der Führungstreffer für die Gäste. Danach wirkten die Lok-Spieler nervös. Pässe kamen nicht an, die Zuschauer machten aus ihrem Unmut keinen Hehl. Prompt kassierte Roses Team dann auch in der 35. Minute das nächste Tor durch den Stürmer Daniel Ujazdowski.

Zwei Minuten später tauschte Coach Rose seinen Stürmer Rico Engler gegen Albrecht Brumme aus. Die letzten Minuten vor der Pause warfen sich die Leipziger mit aller Macht nach vorn, ließen dort aber so manche Chance liegen. Raik Hildebrandts Weitschuss aus 20 Metern machte dem Berliner Keeper keine Probleme, und Alexandros Theodosiadis traf nur den Pfosten.

Union startete Schützenfest

In der zweiten Halbzeit hatte Steve Rolleder von den Blau-Gelben starke Szenen. Aber ein Kopfball in der 52. Minute knallte nur an die Latte des Kastens von Keeper Pruschke. Das Union-Team konnte die Loksche immer wieder in Bedrängnis bringen, so bei der Ecke in der 56. und einer Torchance in der 59. Minute, die Torhüter Christopher Gäng mit einer Glanzparade gerade so abwehrte.

Dass kurz darauf (63.) ein Berliner Verteidiger im eigenen Strafraum mit der Hand zum Ball ging, hätte aus Sicht der Lokschen geahndet werden müssen, so der Verein nach dem Spiel. Die U23 von Berlin-Coach Engin Yanova baute weiter Druck auf, und leitet ab der 70. Minute per Konter ein Schützenfest ein, dem Lok nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Den Auftakt machte Steven Skrzybski mit seinem Treffer in der 70. Minute, schon zwei Minuten später landete Ujazdowski das nächste Tor. Als in der 75. Minute Skrzybski die Kugel wieder vorbei an Gäng ins Lok-Tor manövrierte, musste Lok einen 0:5-Rückstand realisieren.

Die Leipziger wechselten schließlich Kapitän Kevin Kittler aus, der die Binde an Markus Krug übergab. Tino Oechsner als neuer Mann auf dem Platz konnte in den letzten Minuten aber auch nichts mehr ausrichten. Die Berliner ließen sich von ihrer Euphorie über den satten Vorsprung zu weiteren Angriffen und Chancen tragen. Lok-Keeper Gäng musste es im Lokschen Tor richten und ließ keinen neuen Treffer mehr zu – Endstand 0:5.

Aufstellung 1. FC Lok Leipzig:

1 Gäng, 3 Krug, 9 Spahiu, 10 Rolleder, 13 Kittler, 1 Seifert, 16 Hildebrandt, 18 Walthier, 19 Grandner, 21 Engler, 24 Thodosiadis, (20 Czempik), (2 Seipel), (4 Oechsner), (6 Schulz), (8 Werner), (12 Bury), (14 Brumme)

Aufstellung 1. FC Union Berlin II:

1 Pruschke, 5 Hollwitz, 6 Giese, 7 Fritsche, 8 Grüneberg, 9 Mrkaljevic, 11 Ujazdowski, 16 Mayoungou, 18 Herrmann, 19 Skrzybski, 20 Demirkol, (12 Patzler), (3 Simonovic), (14 Hoth), (21 Djan), (24 Druschky)

Tore

0:1 Skrzybski (19.), 0:2 Ujazdowski (35.), 0:3 Skrzybski (70.), 0:4 Ujazdowski (71.), 0:5 Skrzybski (75.)

Evelyn ter Vehn

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