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Kathrin Pahlhorn gibt im Lok-Vorstand auf - Präsident Notzon: "Großer Verlust"

Kathrin Pahlhorn gibt im Lok-Vorstand auf - Präsident Notzon: "Großer Verlust"

Persönliche und gesundheitliche Gründe sind es, die Lok-Vorstandsmitglied Katrin Pahlhorn am Mittwoch zum Rücktritt bewegt haben. Das teilte der Verein am Abend mit.

Leipzig. Katrin Pahlhorn war beim 1. FC Lok Leipzig für die Bereiche Finanzen und Verwaltung zuständig.

Den Rücktritt hatte am Nachmittag zunächst Präsidiumsmitglied Bernd Wickfelder gegenüber LVZ-Online bestätigt. "Damit wird natürlich eine Lücke gerissen", sagte er in einer ersten Stellungnahme. Zu weiteren Hintergründen wollte er sich nicht äußern. Auch Pahlhorn war zu keiner Stellungnahme bereit. Am Abend folgte dann die offizielle Erklärung des FC Lok.

„Ihr Rücktritt bedeutet einen sehr großen Verlust für den Verein. Ohne ihre durch unfassbaren Fleiß erworbenen Verdienste würde der Verein mit Sicherheit wirtschaftlich nicht so dastehen, wie er dies in der Gegenwart tut", sagte Präsident Michael Notzon laut der Mitteilung. Niemand sei vor Fehlern gefeit, so Notzon weiter. Trotz aller nötigen konstruktiven Kritik seien gewisse Dinge, die in letzter Zeit vor allem auf Katrin Pahlhorn niedergeprasselt seien, zu weit gegangen. Sie stünden in keinem Verhältnis zu dem, was sie für den 1. FC Lok geleistet habe.

Pahlhorn ist bereits die zweite, die innerhalb kürzester Zeit bei Lok ihren Rücktritt erklärt hat. Am Dienstag war Gunter Weißgerber von seinem Posten als Vorsitzender des Aufsichtsrates zurückgetreten. Als Grund für seinen Rückzug nannte er offiziell persönliche Gründe.

Doch die Beweggründe Weißgerbers sind auf einem anderen Terrain zu suchen. In seinem Rücktrittsschreiben erklärt der frühere Politiker, dass sein Ausscheiden nichts mit den jetzigen Präsidiumsmitgliedern Michael Notzon, Dirk Majetschak, Bernd Wickfelder und Hartmut Dischereit zu tun hat.

Er verweist auf eine so genannte Amtsträgerin, die heute wie früher "Regie mit vereinsklimatischer Tiefenwirkung" führt, weil die genannten Vorstandmitglieder stark in ihrem beruflichen "Tagwerk" eingebunden sind. Obgleich Weißgerber den Namen der Frau nicht nennt, ist klar, dass er Schatzmeisterin Katrin Pahlhorn meint. "Es hat sich wenig im Tagesgeschäft verändert", kritisiert Weißgerber.

Aufsichtsrat und Vorstand des FC Lok müssen nun gemeinsam darüber beraten, ob nach einer kommissarischen Neubesetzung für den vakanten Posten von Pahlhorn bis zur Mitgliederversammlung im Frühjahr 2012 gesucht wird. Die Veränderungen im Präsidium hätten aber keinerlei negative Auswirkungen auf die Planungen und Vorbereitungen für das Oberliga-Team und die Bundesliga-Frauen, betonte Präsident Notzon. „Die sportliche Leitung arbeitet konsequent und ungehindert an der Zusammenstellung der Kader für die kommende Saison", sagte er.

Matthias Roth/Norbert Töpfer/Ines Christ

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