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Keine Punkte in Berlin: Lok Leipzig unterliegt zum Saisonauftakt Hertha BSC II

Keine Punkte in Berlin: Lok Leipzig unterliegt zum Saisonauftakt Hertha BSC II

Fußball-Regionalligist 1. FC Lokomotive Leipzig ist zum Saisonauftakt auf neuem Parkett leer ausgegangen. Die Probstheidaer verloren am Samstagnachmittag bei der zweiten Mannschaft von Hertha BSC mit 1:0 (0:0).

Leipzig. Schütze des goldenen Tores vor gut 1600 Zuschauern im Amateurstadion war der Berliner Kevin Stephan. Der 22-Jährige Angreifer schob den Ball in der 59. Minute an Lok-Keeper Christopher Gäng vorbei in die Maschen.

Die Gastgeber bestimmten von Beginn an das Spiel, zeigten mehrere schöne Kombinationen, ohne allerdings gleich Zählbares zu erreichen. Lok zog sich dagegen in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf Konter. Die erste Chance des Spiels hatte in der 13. Minute der Berliner Fanol Perdedaj, dessen Volleyschuss aus 20 Metern aber deutlich am Leipziger Kasten vorbeistrich. Auf der gegenüberliegenden Seite antwortete Lok-Angreifer Rico Engler mit einem sehenswerten Kopfball, der vom Pfosten abprallte.

Mitte der ersten Halbzeit bekam der spätere Torschütze Stephan den Ball im Strafraum vor die Füße. Sein Schuss aus elf Metern flog noch über den Kasten der Messestädter. Ebenso unvollendet blieb eine schöne Einzelaktion des 17-jährigen Berliners Mukhtar in der 37. Minute, die schlussendlich im Blau-Gelben Abwehrriegel versandete. So ging es torlos in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte konnten die Berliner den Druck noch einmal erhöhen und zwangen Leipzigs Torwart Christopher Gäng, früher selbst einmal für Hertha am Ball, mehrfach zu Glanzparaden. So konnte Kevin Stephan den Keeper in der 53. Minuten gleich doppelt nicht überwinden. Wenig später dann aber doch das Tor für Berlin: Lok-Verteidiger Theodosiasis verfehlte in der 59. Minute den Ball an der Außenlinie, Hany Mukhtar bedankte sich und konnte in die Mitte flanken, wo Stephan nur einzuschieben brauchte.

Nun endlich schienen auch die Leipziger aktiver am Spielgeschehen teilnehmen zu wollen und verstärkten ihre Offensivbemühungen. Unterstützung erhielten sie dabei durch die Hertha-Amateure, die sich ihrerseits immer mehr am eigenen Strafraum zurückzogen. Folgerichtig geriet der ebenfalls erst 17-jährige Berliner Torwart Marius Gersbeck immer mehr in den Fokus und sah dabei nicht immer gut aus. Die Lok-Offensive konnte seine Unsicherheiten, vor allem bei Standardsituationen, aber nicht nutzen. So blieb es am Ende beim 1:0 für die Gastgeber.

mpu

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